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18.09.2018

Unternehmensmeldungen

Pulverbeschichten, Unternehmensmeldungen: 17.05.2013

Zink und Pulver als ideale Partner

Die Projektgruppe Technik Süd des Industrieverbands Feuerverzinken war Anfang April zu Gast bei Bader Pulverbeschichtung. Im Fokus standen neueste Erkenntnisse aus der Forschung beim Thema "Bläschenbildung von Pulverlackschichten auf Zinküberzügen vermeiden".

30 Verzinker der Projektgruppe Technik Süd waren zu Gast bei der Firma Bader in Aalen. Matthias Bader (Bild Mitte) erklärt den interessierten Fachleuten die Produktionsschritte der Pulverbeschichtung. Quelle (zwei Bilder): Bader

30 Verzinker der Projektgruppe Technik Süd waren zu Gast bei der Firma Bader in Aalen. Matthias Bader (Bild Mitte) erklärt den interessierten Fachleuten die Produktionsschritte der Pulverbeschichtung. Quelle (zwei Bilder): Bader

Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten die Beteilungten aktuelle Themen der Verzinkungsbetriebe. Das Thema Duplexbeschichtung stellte Dr. Jost Friedrich vom Forschungsinstitut für Edelmetalle vor.  Bei dem abgeschlossenen Projekt  "Vermeidung der Bläschenbildung von Pulverlackschichten auf Zinküberzügen"  wurde zwei Jahre lang intensiv geforscht,  woher die unerwünschten Bläschen und Pusteln  kommen und welche Lösungsansätze es gibt.  Matthias Bader, Inhaber der Firma Bader  hat dieses Projekt mit den Partnerfirmen aus der Region initiiert. Dank der Förderung durch das Land Baden-Württemberg konnte das Projekt umgesetzt werden. Die wesentlichen Erkenntnisse aus der Forschung sind:

  • Tempern, das definierte  Vorheizen, verringert die Anzahl der Bläschen und Pusteln, signifikant wird der Effekt aber nur bei der richtigen Temperatur und Zeit
  • Bei Zweischicht-Systemen werden Fehler nicht durch höhere Schichten kaschiert, sondern die Pusteln vergrößern sich im Decklack um den Faktor 4-10. Daher muss eine geeignete Grundierung gewählt werden, die möglichst gut auf den "ausgasenden" Untergrund abgestimmt ist
  • Optimal ist die Beschichtung direkt im Anschluss an die Verzinkung
  • Sweepen hat nur einen positiven Einfluss auf Haftfestigkeit und Korrosions-beständigkeit, wenn der Strahldruck sowie die Ausrichtung der Düse stimmen und die richtige Aufrauung erzielt wird

Alle Partner einbeziehen

Zehn Profilabschnitte wurden mit fünf unterschiedlichen Verfahren gesweept. Die Bilder zeigen die Ergebnisse nach 500 h neutralem Salzsprühtest, jeweils mit Ritz vertikal und Ritz diagonal. Von den fünf verschiedenen Sweepverfahren konnte nur ein Verfahren wirklich überzeugen.

Zehn Profilabschnitte wurden mit fünf unterschiedlichen Verfahren gesweept. Die Bilder zeigen die Ergebnisse nach 500 h neutralem Salzsprühtest, jeweils mit Ritz vertikal und Ritz diagonal. Von den fünf verschiedenen Sweepverfahren konnte nur ein Verfahren wirklich überzeugen.

Vor der Besichtigung des QIB-Fachbetriebs (Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung ) zeigte Bader an Schaubildern den optimalen Ablauf der Duplexbeschichtung unter Einbeziehung der beteiligten Partner: Metallbauer, Verzinker und Beschichter. Anhand von Beispielen aus der Praxis wurde klar, es besteht hier viel Beratungsbedarf und das Verbesserungspotenzial ist groß. Bei der Besichtigung im Werk wurde ein typischer Auftrag im Anlieferungszustand, im vorbereiteten Zustand, bereits beschichtet und fertig beschichtet nach dem Einbrennen gezeigt. In Demonstrationen wurde die Wirkungsweise der chemischen Vorbehandlung erläutert und die elektrostatische Beschichtung vorgeführt. Da der Endkunde das Ergebnis beurteilt, ist dieser Blick über den Tellerrand ein wichtiger Baustein in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit, sagte Bader.

Bader Pulverbeschichtung GmbH, Aalen-Fachsenfeld, Matthias Bader, Tel. +49 7366 924727-0, info@bader-pulver.de, www.bader-pulver.de

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