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Wissens-Transfer

Verfasst von: Jola Horschig, Jola Horschig | 07.06.2017

Das bedeutet, dass sie deutsches F&E-Know-how bündeln. Ein besonders wichtiges Signal – vor allem vor dem Hintergrund jüngster Verkaufsgespräche von Kuka an den chinesischen Hausgeräte-Hersteller Midea. Die Kooperation Dürr und Kuka wird sich hingegen hoffentlich positiv für den Standort Deutschland erweisen. Außerdem ist es ein schönes Beispiel für einen – wieder einmal – gelungenen Transfer von Technologie und Innovation von der Automobil- in die allgemeine Industrie. Davon werden auf Sicht zunächst größere Industriebetriebe und dann kleinere Beschichter und Lohnbeschichter profitieren. Gleiches gilt für eine jetzt am Fraunhofer IPA vorgestellte Innovation zur numerischen Simulation von 3D-UV-Härtungsprozessen. Auch hier war die Automobilindustrie der ursprüngliche Innovator und die allgemeine Industrie profitiert ebenso von ihrer Innovationskraft. Somit ist die Simulationstechnik mittlerweile zu einer etablierten Technologie gereift, die über die Grenzen der Automobilindustrie hinaus angewandt wird. Mittlerweile schieben auch bei kleineren Anlagen Planer und Anwender ihre Anwendungen vor Konstruktion durch eine Simulationssoftware.  Das hier vorgestellte IPA-Projekt haben die Verantwortlichen übrigens als AiF-Projekt (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.) aufgesetzt und betreut. Erst letzte Woche habe ich im Rahmen eines AiF-Vortrages gehört, dass KMU selbst hier Fördermittel beantragen können - zum Beispiel für Oberflächen- und Lackierprojekte. Das Thema Förderung und deren Möglichkeiten ist es sicher wert, in einer der nächsten Ausgaben detaillierter aufzugreifen.

michael.fleer@dieboldnixdorf.com

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