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18.09.2018

Sonstige Beschichtungen

Sonstige Beschichtungen: 21.06.2018

HMI-Konzepte aus einem Guss

Lackhersteller Leonard Kurz hat Topcoats für den automobilen Innenraum entwickelt, die eine hohe Beständigkeit gegen Abrieb, Kratzer, Chemikalien und UV-Strahlung aufweisen. Sie ermöglichen laut Hersteller eine einfache, störungsfreie Lesbarkeit von Bedienfeldern und Displays aus wechselnden Blickwinkeln und bei unterschiedlichem Lichteinfall.

In gebogene Bauteile sind elastischen Sensoren integrierbar. Foto: Kurz

In gebogene Bauteile sind elastischen Sensoren integrierbar. Foto: Kurz

Kurz bietet Topcoats für hochglänzende Displays mit hoher Farbbrillanz und kontrastreichem Bild, für matte blendfreie oder auch komplett entspiegelte Bildschirme. Zudem hält der Hersteller neue Oberflächendesigns mit haptischen Effekten, partiell und flächig durchleuchtbare Designs sowie Siebdruckdekore mit Tiefenwirkung, bereit.

Die Beschichtungen sind darüber hinaus auf die Anforderungen von HMI-Oberflächen abgestimmt. HMI steht für Human Machine Interface, also für die Mensch-Maschine-Schnittstelle, bei denen die Touchsensoren "PolyTC" der Kurz-Tochter PolyIC zum Einsatz kommen. Die Sensoren bestehen aus silberbasierten Metallgitterstrukturen auf PET-Trägern. Hochleitfähig, transparent und transluzent, eignen sie sich für blickdichte, hinterleuchtbare Bedienpanels, hochauflösende Touchscreens oder sensoraktivierbares Ambientelicht. Ein großer Vorteil ist ihre mechanische Flexibilität: Die elastischen Sensoren sind in gebogene Bauteile integrierbar.

Auftrag im In-Mold-Verfahren

Die Topcoats werden im In-Mold-Decoration-Verfahren appliziert, bei dem die Beschichtung auf einer Polyesterträgerrolle aufgebracht ist. Die Rolle wird durch das Spritzgusswerkzeug mit einem Folienvorschubgerät hindurchgeführt. Das Werkzeug schließt, die Spritzmasse fließt ein. Gleichzeitig löst sich die Beschichtung vom Träger und verbindet sich haftfest mit dem Kunststoffbauteil. Das Verfahren erlaubt schnelle Dekorwechsel, wodurch der Trend zur Individualisierung im Autoinnenraum wirtschaftlich wird.

Anwendung finden die Lacke beispielsweise auf Multifunktionslenkrädern mit zuschaltbaren Funktionen, die über einen Multitouchsensor mit haptischem Feedback steuerbar sind, oder auf Zierblenden im Tag-Nacht-Design: Bei Tageslicht zeigt sich ein aufwändiges Oberflächendesign mit unterschiedlich mattierten Strukturen. Per Touchbutton wird eine partielle Durchleuchtung aktiviert, per Touchslider ändern sich Lichtfarbe und -intensität.

  Zum Netzwerken:

Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG, Fürth, Lucie Mengel, +49 911 141 9638, lucie.mengel@kurz.de, www.kurz.de

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