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22.11.2017
Innovationen 2016

Die technologischen Innovationen des Jahres 2016

Intelligente Neu- und Weiterentwicklungen treiben die Lackiertechnologie in allen Bereichen voran

Vor welchen Herausforderungen steht die industrielle Lackiertechnik aktuell und welche Neuheiten gab es 2016? Wir geben einen Überblick und stellen die spannendsten Innovationen vor.

Industrie 4.0 beeinflusst zunehmend die Lackiertechnik: Viele Anwender haben dieses Konzept angenommen. In erster Linie löst die technologische Weiterentwicklung bei Soft- und Hardware Anlagenmodernisierungen aus. Dies zeigt sich u.a. in der zunehmenden Nutzung von Tablets in der Lackierhalle. Auch für Lohnbeschichter ist es immer wichtiger, technologisch auf dem Laufenden zu bleiben. So können sie den Anforderungen ihrer Kunden gerecht werden, die ihre Industrie 4.0-Prozesse bei ihren Partnern und Zulieferern weiterführen möchten. Von der Angebotsseite der Anlagen her ist zudem eine stetige Zunahme entsprechender Technologien zu erwarten und moderne Anlagen- und Applikationstechnik setzt ab einem bestimmten Punkt zwangsläufig eine Industrie 4.0-Umgebung voraus. Viele Anlagenbetreiber sehen das Thema jedoch wegen der Datensicherheit kritisch.

Der Lackierbereich in Unternehmen hat einen vergleichsweise hohen Energiebedarf und kann hohe Emissionen verursachen. Erklärtes Ziel eines Anlagenbauers ist es daher, eine energieautarke und weitgehend emissionsfreie Fabrik bauen zu können. Das Konzept sieht vor, Emissionen und Energieverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren und die notwendige Energie direkt am Werk aus nachhaltigen Quellen zu produzieren. Um im Hochlohnland Deutschland wettbewerbsfähig zu bleiben, ist dies in der Regel nur über automatisierte Prozesse realisierbar. Darüber hinaus birgt die Optimierung von Abläufen rund um die Lackierung ein hohes Potenzial für Kosteneinsparungen. Mit raffiniertem, individuell an die Prozesse angepassten Lackierzubehör können Anwender effizienter produzieren und Oberflächen in hoher Qualität gewährleisten.

Abdecken und Maskieren stellt in herstellenden und Lohnbeschichtungs-Unternehmen Prozessschritte dar, in denen sich durch pfiffige Lösungen sehr viel Zeit einsparen lässt. Materialseitig steigt die Nachfrage nach individuell modifizierten Oberflächen und Lacken mit speziellen Eigenschaften weiter. Oft reichen Modifizierungen bewährter Systeme aus, um neue Eigenschaftsprofile zu schaffen. Darüber hinaus liefern Einschichtsysteme hohes Qualitätsniveau und sparen Prozesskosten.

Forschungsinstitute arbeiten daran, etablierte Beschichtungssysteme durch Funktionalisierungen zu verbessern. Neue "Smart Coatings" mit speziellen Eigenschaften oder individuell auf die Anforderungen des Anwenders zugeschnittenen Fähigkeiten kommen ständig auf den Markt. Forscherteams entwickeln derzeit antimikrobielle Oberflächen. Ziel ist, Alternativen zu Methoden wie der Additivierung der Lacke durch Biozid-Zugabe zu finden. Stattdessen werden antimikrobielle Bindemittel bzw. Emulgatoren in die Formulierungen integriert.

Ebenfalls im Trend liegen Niedrigtemperatur-Pulverlacke. Mit ihnen reduziert sich die Einbrennzeit erheblich und Öfen schaffen einen höheren Materialdurchsatz. Selbst Großteile verursachen keine Materialstaus, da sie für den Einbrennvorgang wesentlich weniger Zeit benötigen. Grundierung und Decklack als Einschichtsystem – dieser effiziente Prozess ermöglicht einen höheren Durchsatz bei geringeren Kosten. Die lösemittelhaltigen Lacksysteme liefern Oberflächen, die mindestens gleich hohe mechanische und chemische Festigkeiten wie traditionelle Zwei- und Dreischichtaufbauten aufweisen. Sie gewährleisten ein langfristig gleichbleibendes Qualitätsniveau sowie eine exzellente Korrosionsstabilität. Darüber hinaus ermöglichen die Einschichtsysteme eine deutlich rationellere Verarbeitung bei hoher Wirtschaftlichkeit dank eingesparter Prozesskosten.

In puncto Designmöglichkeiten sind neue Effektlacksysteme im Trend. Immer häufiger werden eine individuelle Ausstrahlung und eine hohe Wertigkeit nachgefragt wie z.B. spiegelnde Chrom-Optiken sowie brillant reflektierende und elegant changierende Oberflächen.

Vincentz Network, Hannover, Marko Schmidt, Tel. +49 511 9910-321, marko.schmidt@vincentz.net, www.besserlackieren.de

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