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20.01.2018

Kunststofflackierung

Kunststofflackierung: 20.11.2017

Etablieren durch Synergien

Reaction Injection Moulding profitiert von losem Netzwerk aus Kunden, Werkzeugbauern und Maschinenherstellern

Das Spritzgießen direkt im Werkzeug, auch Reaction-Injection-Moulding oder kurz RIM, ist eine innovative Technik zur Herstellung hochwertig beschichteter Bauteile. Der Prozess wird bereits seit Anfang der 2000er-Jahre erforscht, stetig weiterentwickelt und verbessert.

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Kunden können das Technikum für eigene Versuchsreihen anmieten. Foto: Votteler Lackfabrik

So wandelte sich der Prozess vom Two-Shot-Verfahren mit farblosen Lacksystemen zu einem verschlankten One-Shot-Verfahren mit pigmentierten Systemen. Die Lösung für einen schnellen und unkomplizierten Farbwechsel in der RIM-Technologie war allerdings nicht unproblematisch. Verschiedene Anlagenhersteller haben hierfür innovative Lösungen für einen zeit- und materialsparenden Farbwechsel erarbeitet. Mit neuen Mischkopftechnologien und 2K bzw. 3K Lacksystemen sind Farbwechsel in unter fünf Minuten durchführbar.

Netzwerk mit Mehrwert

Das Verfahren steht zum seriellen Einsatz bereit. Um die Technologie einem breiten Markt zugänglich zu machen, ziehen Werkzeugbauer, Maschinenhersteller und Lacklieferanten an einem Strang. Ein loser Verbund der Anbieter der RIM-Prozesskette arbeitet daran, die Technik auf dem Markt zu etablieren. Dazu gehört auch die Votteler Lackfabrik, die mit "Puriflow" eine Produktreihe speziell für die RIM-Technologie entwickelt hat. Dabei handelt es sich um lösemittelarme 2K-Polyurethan-Systeme. Die Lackfilme weisen hohe chemische und mechanische Beständigkeit auf und können auf den unterschiedlichsten Substraten wie Kunststoff, Holz und Glas appliziert werden. Besonderheiten sind der integrierte "Reflow-Effekt", der eine Selbstheilung von Beschichtungen bei Deformationskratzern ermöglicht sowie die kundenspezifische Einstellbarkeit der Deckschichthärte. Um das Verfahren auf dem Markt zu etablieren und so den Fortschritt zu beschleunigen, arbeitet Votteler mit vielen Anbietern der RIM-Technolgie zusammen. Dabei wird die gesamte Prozesskette abgebildet. Werkzeughersteller sind ebenso beteiligt wie Anlagenhersteller. Auch die Entformung des Bauteils ist von Bedeutung. So entwickeln weitere Unternehmen Beschichtungen für Werkzeugoberflächen, die diesen Arbeitsgang vereinfachen. Dabei wird grundlegend Neutralität gewahrt. So hat Votteler im hauseigenen Technikum die Anlagen der unterschiedlichsten Anlagenhersteller installiert. Neuentwicklungen werden dort erprobt, Kunden können das Technikum aber auch für erweiterte Versuchsreihen anmieten.

Mehr dazu lesen Sie in Ausgabe 19/2017 auf S. 8.

Zum Netzwerken:
Votteler Lackfabrik GmbH & Co. KG, Korntal-Münchingen, Manuel Seiz, Tel. +49 711 9804 646, m.seiz@votteler.com, www.votteler.com

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Marko Schmidt

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