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04.07.2020

Unternehmensmeldungen

Unternehmensmeldungen: 04.03.2015

BMW baut neue Lackiererei in München

Bayerischer Automobilbauer stellt auf Nass-in-Nass-Lackierung um

Ab März errichtet die BMW Group in ihrem Münchner Stammwerk eine neue Lackiererei. Zu den Gründen für den Neubau zählt die Umstellung auf den effizienteren Integrated Paint Process.

Den Integrated Paint Process setzt der Automobilbauer u.a. in seinem Werk im chinesischen Tiexi ein. Quelle: BMW Group

Den Integrated Paint Process setzt der Automobilbauer u.a. in seinem Werk im chinesischen Tiexi ein. Quelle: BMW Group

Mehr als 200 Mio. Euro wird die BMW Group in eine neue Lackiererei in ihrem Münchner Stammwerk investieren. Rund 950 Automobile laufen derzeit in München pro Tag vom Band, darunter die BMW 3er Limousine, der BMW 3er Touring, das BMW 4er Coupé und auch das BMW M4 Coupé. Ihre Lackierung besteht aus Vorbehandlung (Entfettung, Kathodische Tauchlackierung, Unterbodenschutz) sowie der anschließenden Lackierung, bestehend aus Füller, Deck- und Klarlack sowie der Konservierung bestimmter Karosserie-Hohlräume mit Flüssigwachs und dem Ausschäumen des Querträgers A-Säule. Das wird sich mit der neuen Lackiererei ändern, denn dann wird die BMW Group auch in München auf den Integrated Paint Process (IPP; Nass-in-Nass-Lackierung) umstellen. Diese innovative und ressourcenschonende Lackiertechnologie hat der Automobilbauer erstmals für die Herstellung der Mini-Modelle im Werk Oxford (Großbritannien) eingeführt und setzt sie aufgrund der positiven Erfahrungen auch in Spartanburg (USA), in Tiexi (China) und in Dingolfing ein. Beim IPP entfällt im Vergleich zum bisherigen Lackierverfahren der Prozessschritt des Auftragens und Einbrennens der Füllerschicht komplett ("füllerfreier Decklack"), denn die Füllerfunktion wird in eine der zwei Basislackschichten verlagert. Damit reduziert die BMW Group im Vergleich zur herkömmlichen Lackiertechnologie mit separatem Füller-Prozessschritt den Energieverbrauch um 23%, das CO2-Aufkommen um 22% und die VOC-Emissionen um 7%. Ein weiterer Pluspunkt: Die Bearbeitungszeit pro Fahrzeug verringert sich, allein schon deshalb, weil ein Trocknerdurchlauf entfällt.

Der Baubeginn ist für März 2015 geplant, ab September 2016 soll die stufenweise Inbetriebnahme starten und ab Juli 2017 ist der Serienbetrieb vorgesehen.

BMW Group, München, Julian Friedrich, Tel.: +49 89 382-25885, julian.friedrich@bmw.com, www.bmw.com

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