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24.04.2019

Unternehmensmeldungen

Unternehmensmeldungen: 05.04.2019

Deutsche Oberflächentechnik konsolidiert auf hohem Niveau

Nach starkem Wachstum der deutschen Oberflächentechnik in den vergangenen fünf Jahren, erwartet der VDMA für das laufende Jahr ein Wachstum des Produktionsvolumens um 1% auf über 2,3 Milliarden Euro. Damit ist die allgemeine konjunkturelle Abflachung jetzt auch in der Oberflächentechnik spürbar. Die Auslastung der Unternehmen bleibt jedoch auf hohem Niveau.

Dr. Thomas Schräder, Geschäftsführer VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik. Foto: VDMA

Dr. Thomas Schräder, Geschäftsführer VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik. Foto: VDMA

Der Welthandel nach Ausfuhren wird vom europäischen Wirtschaftsraum mit 52% Anteil deutlich angeführt. Deutschland trägt rund 30% zum europäischen Exportvolumen bei. Der europäische Markt ist mit 40% Anteil auch der größte Absatzmarkt im internationalen Handel für Oberflächentechnik. Rund drei Viertel des europäischen Bedarfs wird aus Europa selbst bedient. Von der deutschen Oberflächentechnikproduktion geht mehr als 60% in die Zielbranchen Automobil, Automobilzulieferer und metallverarbeitende Industrie. Mit höchsten Anforderungen an die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte setzen diese Zielbranchen die größten Innovationsimpulse für die Oberflächentechnik. In den Hauptzielbranchen der Oberflächentechnik sind Leichtbaukonzepte in der Produktentwicklung vor allem in der Automobilbranche und deren Zulieferindustrie fest verankert. Im Maschinenbau wird das Potential von Leichtbaukonzepten zunehmend genutzt. Für den Leichtbau ist Oberflächentechnik eine unabdingbare Basistechnologie. Sie ermöglicht den Einsatz von Werkstoffen, unabhängig von deren Oberflächeneigenschaften. Fügeprozesse, einheitlich hochwertige Beschichtungen auf unterschiedlichen Werkstoffen und Beschichten von Werkzeugen für die Bearbeitung von Faserverbundwerkstoffen, sind einige markante Anwendungsbeispiele, die für die grundlegende Bedeutung von Oberflächentechnik für den Leichtbau stehen. Besondere Herausforderungen bestehen bei additiv hergestellten Bauteilen. Hier müssen verfahrensbedingt raue Oberflächen auf die Performanceanforderungen der Produkte angepasst werden. Auch hier sind Lösungen aus der gesamten Bandbreite der Oberflächentechnik gefragt. Aufgrund der spezifischen Aufgabenstellungen für leistungsfähige leichte Produkte ist weiter von einem hohen Entwicklungsbedarf, auch für die Oberflächentechnik, auszugehen. Dieser Bedarf spiegelt sich ebenfalls in dem in Vorbereitung befindlichen Technologie Transferprogramm Leichtbau des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wider.

Zum Netzwerken:

VDMA Oberflächentechnik, Frankfurt, Dr. Martin Riester, Tel. +49 69 6603-1290, martin.riester@vdma.org,ot.vdma.org

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