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Unternehmensmeldungen

Unternehmensmeldungen: 06.05.2019

Trendbarometer: Wärmeaudit

Laut dem BESSER LACKIEREN Trendbarometer hat mit 55% mehr als die Hälfte der befragten Beschichter bereits ein Wärmeaudit in ihrem Unternehmen durchgeführt.

Ein Wärmeaudit dient dazu, Maßnahmen zur Reduzierung von Wärmeenergie zu identifizieren, um im Nachgang deren Kosten zu senken. Das Audit kann gesondert, wie von 9% der befragten Beschichter, oder im Verbund eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durchgeführt werden, wie es mit 46% die Mehrzahl der Trendbarometer-Teilnehmer getan hat.

Mehr als die Hälfte der Beschichter hat bereits die Wärmenutzung analysiert. Grafik: Redaktion

Mehr als die Hälfte der Beschichter hat bereits die Wärmenutzung analysiert. Grafik: Redaktion

Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat folglich eine Bestandsaufnahme im Energiebereich durchgeführt. Weitere 9% der Umfrageteilnehmer planen eine derartige Analyse im nächsten Jahr ein, während 36% ein Wärmeaudit derzeit nicht auf der Agenda haben. Dabei ist die Durchführung nur teilweise freiwillig: Ein Energieaudit müssen laut dem Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) alle Nicht-KMU Unternehmen vorweisen. So verwundert es nicht, dass im direkten Vergleich mehr Inhousebeschichter (71%) als Lohnbeschichter (47%) diese Bewertung bereits realisiert haben. Alle vier Jahre erfolgt die Analyse, ausgeführt von qualifizierten und akkreditierten Energieauditoren. Die Durchführung wird stichprobenweise vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkon­trolle (BAFA) überprüft. Im Falle einer Nicht-Einhaltung sind Geldstrafen bis zu 50.000 Euro möglich. Um einen geeigneten Auditor zu finden, stellt das BAFA Interessierten unter folgendem Link eine Suche zur Verfügung: elan1.bafa.bund.de/bafa-portal/audit-suche/

Als Ersatz des konventionellen Energieaudits  können zwei Maßnahmen dienen: einerseits die Einführung eines Energiemanagementsystems nach der international gültigen DIN EN ISO 50001, andererseits die Anwendung eines validierten Umweltmanagementsystems nach EMAS - Verordnung EG Nr. 1221/2009. 

Audit in der Praxis

BESSER LACKIEREN befragt für jede Ausgabe Entscheider aus der industriellen Lackiertechnik zu einem aktuellen Thema. Das schnelle Onlineverfahren ermöglicht eine hohe Beteiligung und somit ein exklusives Stimmungsbild. Möchten Sie auch teilnehmen? Eine formlose Email an astrid.guenther@vincentz.net genügt.

Im Audit identifizieren Experten Verbrauchsschwerpunkte und decken so Energieeinsparpotentiale auf. Die festgestellten möglichen Maßnahmen sind im Nachgang von den Unternehmen nicht zwingend umzusetzen. Ziel der Auditdurchführung ist letztlich vor allem die Förderung der Transparenz bezüglich des Energieverbrauchs. Dies betrifft Beschichtungsbetriebe in hohem Maße. In den Lackierprozessen sind einige Wärme­abnehmer verortet, wie Trocknungsöfen oder Regulatoren für gleichbleibende Umgebungsbedingungen. Während an diesen Stellen Heizleistung benötigt wird, entsteht Wärme an anderen Orten ungewollt und bleibt oft ungenutzt. Ein Beispiel ist die Abwärme von Kompressoren bei der Erzeugung von Druckluft. Um energieeffizient zu arbeiten, kann diese Abwärme über einen Wärmeverbund dem Lackierprozess zugeführt werden.
Der Einsatz von Wärmetauschern bzw. die Installation eines Wärmeverbundes ist auch die Maßnahme, die von den Beschichtern als häufigste umgesetzte Maßnahme nach der Durchführung eines Audits angegeben wurde. Als zweiten Punkt nennen die Anwender Isolierungsmaßnahmen. Zudem investierten die Unternehmen in neue, energieeffi­zientere Geräte.

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