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Kollege Roboter

Verfasst von: Marko Schmidt, Vincentz Network | 30.11.2018

Für viele Lohnbeschichter sind die vielen verschiedenen Farben und Geometrien  sowie der Wandel von der Serienfertigung zur Losgröße 1 eine tägliche Herausforderung. Dass auch die Pulverbeschichtung für Lackierroboter großes Potenzial bietet, verdeutlicht das jetzt von der Ferk Metallbau GmbH umgesetzte und selbstentwickelte Automatisierungskonzept (S. 7). Das Ziel des Lohnbeschichters war eine kompakte, flexible und automatisierte Pulverbeschichtungsanlage, die zur Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung beiträgt. Der Lohnbeschichter setzte eine "Stand-alone"-Lösung um, bei der zwei gegenüberliegende Roboter die Teile beschichten. Vor einer Umsetzung gilt es, wesentliche Anforderungen zu beachten, wie z.B. Teileaufnahmen, pendel­freie Aufhängungen oder die Art der Programmierung. Bei großen Bauteilen oder hohem Flächendurchsatz bieten sich Roboter als Ersatz für die manuelle Vor- und Nachbeschichtung an. Bei Anlagen mit hoher Flächenleistung oder einfachen Bauteilgeometrien ist allerdings die Wirtschaftlichkeit des Robotereinsatzes zu prüfen. Dennoch ist zu erwarten, dass sich durch die stete Weiterentwicklung und Vereinfachung, z.B. bei der Programmierung, der "Kollege Roboter" sein Nischendasein in der Pulverbeschichtung verlassen wird und zukünftig häufiger zum Einsatz kommt.

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marko.schmidt@vincentz.net

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