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08.08.2020

Automobillackierung

Automobillackierung: 27.07.2020

Ford optimiert Lackierungen unter realitätsnahen Bedingungen

Künstlichen Vogelkot entwickelt

Ford hat aktuell künstlichen Vogelkot entwickelt, um Lacke optimal auf die Herausforderungen dieser Verschmutzung einstellen zu können. Die Säuren des synthetischen Materials bilden die unterschiedlichen Rückstände der meisten europäischen Vogelarten ab.

<paragraph align='justify'>Vogelkot stellt eine Herausforderung für Korrosionsschutzschichten dar. Foto: Ford </paragraph>

Vogelkot stellt eine Herausforderung für Korrosionsschutzschichten dar. Foto: Ford

Auf speziell vorbereiteten Prüfplatten wird der künstliche Vogelkot bei 40, 50 und 60 °C in einem Ofen erhitzt, um die Lackoberflächen an ihre Grenzen zu bringen. Darüber hinaus werden die Lacke weiteren anspruchsvollen Tests unterzogen. So werden unter anderem Phosphorsäure, Seifenlauge und synthetische Pollen auf Prüfplatten aufgetragen, bevor diese eine halbe Stunde lang hohen Temperaturen von bis zu 80 °C ausgesetzt werden. Vogelkot ist oftmals weiß und schwarz. Der weiße Teil ist Harnsäure, das Vogel-Äquivalent des Urins. Bei den dunklen Bestandteilen handelt es sich hingegen um verdaute Nahrung. Beides wird meist gleichzeitig vom Vogel ausgeschieden. Dies geschieht mit einer solchen Geschwindigkeit, dass die unterschiedlichen Sekrete keine Zeit haben, sich zu vermischen. 

Aktuell höhere Herausforderungen 

Besonders im Frühling und im Sommer stellt auch die Sonneneinstrahlung eine Belastung für Fahrzeug-Lackierungen dar – denn bei Hitze werden die Oberflächen weicher und dehnen sich aus. Beim Abkühlen ziehen sie sich wieder zusammen und jeder Schmutz, einschließlich Vogelkot, haftet dann besonders stark an. Durch die Feinabstimmung von Pigmenten, Füllstoffen und Additiven können Spezialisten jedoch eine optimale Zusammensetzung des Lacks sicherstellen, die für maximalen Farbglanz sorgt – bei zugleich bestmöglichem Schutz vor Schadstoffen und Wettereinflüssen. Bei Ford umfassen die Tests auch eine Bestrahlung von Lackflächen mit ultraviolettem Licht für eine Dauer von bis zu 6.000 Stunden (250 Tage) in einem Lichtlabor, das den hellsten Ort der Erde simuliert. Außerdem werden Lacke bei Minusgraden gefroren, Salz und Schmutz ausgesetzt sowie mit Kraftstoff übergossen, wie es etwa bei Überbetankung passieren kann. "Da derzeit besonders viele Autos geparkt sind, weil die Menschen zu Hause bleiben, ist es wahrscheinlich, dass die Vögel mehr als sonst ihre Spuren hinterlassen. Es ist ratsam, solche Hinterlassenschaften so rasch wie möglich zu entfernen. Aber zugleich können sich Ford-Kunden darauf verlassen, dass wir viel Entwicklungsarbeit und Know-how in den Schutz ihrer Fahrzeug-Lackierungen investiert haben", sagte André Thierig, Manager, Core Engineering Paint, Ford of Europe. Im Video erfahren Sie mehr zum Thema: www.youtube.com/watch?v=zKKZ8wJMgK0

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Zum Netzwerken: 

www.ford.com

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