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18.10.2018

Automobillackierung

Automobillackierung, Kunststofflackierung, Automatisierungstechnik: 19.10.2012

Kunststoffe vollautomatisch lackieren

Dürr baut als Generalunternehmer eine vollautomatische Lackieranlage für Kunststoffteile für die Volkswagen AG in Wolfsburg.

Lackiert werden sollen Stoßfänger, Tankklappen und Kleinteile für den neuen Golf. Die Linie umfasst die Bereiche Reinigung und Füllerauftrag, die Technik für Basis- und Klarlackauftrag sowie die Trockner und die Ausrüstung der Arbeitsplätze. Vom Füller bis zum Basislack wird mit wasserbasiertem Lack gearbeitet, während im Klarlackbereich ein 2K-Lösemittellack zum Einsatz kommt. Den Lackauftrag erledigen 24 Roboter des Typs "EcoRP L033". Mit der "SnowClean"- und der Beflamm-Applikation werden die Kunststoffteile für die Lackierung vorbereitet, das heißt gereinigt und die Oberfläche für die Lackaufnahme aktiviert. "SnowClean" ersetzt dabei die bisher übliche

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Durchlaufvorbehandlungsanlage, so dass auf Chemikalien und Wasser komplett verzichtet werden kann. Das schließt die Gefahr von Restwasser am zu lackierenden Teil aus und minimiert das Qualitätsrisiko für die Lackierung. Der Füllerauftrag erfolgt mit "EcoBell3"-Zerstäubern im Hochrotationsbetrieb ohne Hochspannung. Zusammen mit dem Linearfarbwechsler "EcoLCC2" werden minimale Farbverluste pro Farbwechsel und ein optimaler Auftragswirkungsgrad erzielt. Neben dem "EcoDryScrubber" bewirkt der Entfeuchtungstrockner, der mit kalter, entfeuchteter Luft trocknet eine weitere Energieeinsparung. Der Trockner wird – im Gegensatz zu den üblichen 80°C – nur auf 40 bis 50°C aufgeheizt. Dadurch kann auf die Kühlzone nach dem Trockner verzichtet werden, was neben Energie auch Platz spart, da sich die Linie um 30% verkürzt. Im August 2013 nimmt die Kunststofflackieranlage ihren Betrieb auf.

Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen, Günter Buzer, Tel. +49 7142 78-2614, guenter.buzer@durr.com, www.durr.com

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