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Lohnbeschichtung

Lohnbeschichtung: 12.07.2019

Full-Service für Kunststoffteile

FMO Surface bietet das gesamte Spektrum an Oberflächenveredelung für mittlere und große Losgrößen

Erst 2015 hatte die 1999 gegründete  FMO Surface-Gruppe auf einem 15.000 m² großen Grundstück in Lemgo einen Werksneubau bezogen, jetzt geht es bereits an die Erweiterung: Im Herbst wird eine neue Halle mit einer Größe von 58 x 25 m bezogen, die den Oberflächenspezialisten weitere 1500 m² an Produktionsfläche bringt.

Die Geschäftsführer Stephan Meyer (li.) und Bastian Fest in der Fertigung. Foto: Redaktion, Jochen Kratschmer

Die Geschäftsführer Stephan Meyer (li.) und Bastian Fest in der Fertigung. Foto: Redaktion, Jochen Kratschmer

Das Unternehmen hat sich auf die Lackierung und Beschriftung von Kunststoffbauteilen spezialisiert. Zum Kundenstamm gehören Zulieferer und OEMs der Automobilindustrie sowie Hersteller von Elektronikprodukten, Haushaltsgeräten, Möbeln und Zweirädern. "Bereits geordert sind drei neue Durchlauflackieranlagen mit automatischen Fördersystemen und 2K-Anlagen", erklärt Geschäftsführer Daniel Fest. "Sie sind jeweils mit der neuesten Generation von CMA-Lackierrobotern ausgestattet. Außerdem investieren wir in eine zusätzliche Trommelanlage sowie zwei Portalanlagen zum Lasern lackierter Großserien an Bedienelementen für die Automobilindustrie samt vollautomatisiertem Teilehandling durch Kuka-Roboter." Die Geschäftsführer Stephan Meyer, Bastian Fest und Daniel Fest, die das Unternehmen in zweiter Generation führen, setzen bei dem Hallenneubau auf eine hohe Energieeffizienz: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach wird künftig einen Großteil des Strombedarfs decken. Darüber hinaus trägt die neue, effiziente Anlagentechnik mit Wärmerückgewinnung ebenfalls zu diesem Ziel bei.

Komplexe Bauteile für die Automobilindustrie

Das Stammwerk im Bielefelder Industriegebiet Leopoldshöhe läuft indes mit voller Auslastung weiter. Auf drei weiteren Lackierstraßen mit integrierten Roboterlackieranlagen und mehreren Handlackierkabinen in diesen Räumlichkeiten werden  komplexe Geometrien sowie flächige Bauteile lackiert. Dazu gehören u.a. hinterleuchtete Schalter und Bedienelemente im Tag- und Nachtdesign, Blenden für Navigationssysteme und Haushaltsgeräte und Baugruppen aus komplexen Substraten für die Flugzeugindustrie. Viele der Teile werden nach oder vor der Lackierung per Tampondruck, Siebdruck oder Laserbeschriftung weiterveredelt. Dank dieser hohen Fertigungstiefe kann FMO die Produkte so liefern, wie vom Hersteller gewünscht, ohne auf weitere Subunternehmen zurückgreifen zu müssen. In Lemgo und in Leopoldshöhe ist man in der Lage kleine, mittlere und große Stückzahlen effizient zu lackieren. Kleine Stückzahlen werden von Hand lackiert, mittlere und große Mengen laufen automatisiert auf Roboterlackieranlagen. "Für die Massenveredelung von Kleinteilen haben wir mit dem Trommellackierverfahren eine Technologie im Einsatz, die ein unvergleichbares Preis-Leistungs-Verhältnis bietet", sagt Daniel Fest. Damit werden sowohl Kunststoffteile wie Tasten oder Möbelgriffe als auch Kleinteile aus metallischen Substraten kostengünstig und umweltschonend beschichtet. Dieses Verfahren ermöglicht nicht nur dekorative, hochwertige Oberflächen, es eignet sich auch für Gleitmittelbeschichtungen und zum Korrosionsschutz.

Qualitätsmanagement im Fokus

Das produktionsbegleitende Messen von Schichtdicken, Lackhaftung und Glanzgraden gehört ebenso zu den täglichen Aufgaben wie das Messen der Farbwerte oder das Überprüfen der Positionen von Druckbildern. Hierzu stehen Farbmessgeräte, Messmikroskope und diverse andere technische Hilfsmittel zur Verfügung. Zum Teil werden die Prozesse automatisiert via Kameraunterstützung geprüft. "Um erfolgreich zu sein, ist es nötig, in der Wertschöpfung führend zu sein und schnell auf Veränderungen der Märkte reagieren zu können. Diese schnelle Reaktion ist für uns sehr wichtig, ebenso wie die frühzeitige Kommunikation und Projektbetreuung mit unseren Kunden", erläutert Daniel Fest. Inzwischen ist die Gruppe europaweit tätig und wächst kontinuierlich. Was die Zu­kunft betrifft, so will FMO den Branchenmix in der Kundenstruktur und die Fertigungstiefe durch weitere Technologien ausbauen. So soll beispielsweise der Bereich Prägen ausgebaut werden. Außerdem verfolgt man aufmerksam den Fortschritt bei der Entwicklung von Verfahren wie dem Digitaldruck für Serienproduktionen.

Zum Netzwerken:
FMO Surface GmbH & Co.KG, Lemgo, Daniel Fest, Tel. +49 5202 99500 12, d.fest@fmo-surface.de, www.fmo-surface.de

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