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05.08.2020

Lohnbeschichtung

Lohnbeschichtung, Nasslackieren: 27.10.2013

Korrosionsschutz und dekorative Beschichtung kombinieren

Größtmögliche Flexibilität zählt bei Lohnbeschichtern zu den wichtigen Bausteinen für die wirtschaftliche und erfolgreiche Auslastung der Anlagen. Holder Oberflächentechnik hat sein Werk Bohnau in Kirchheim / Teck entsprechend ausgerüstet.

In der neuen Anlage appliziert der Lohnbeschichter Zink-Lamellen-Systeme, 1K- und 2K-Nasslacke, Duplexsysteme und Strukturlacke.

In der neuen Anlage appliziert der Lohnbeschichter Zink-Lamellen-Systeme, 1K- und 2K-Nasslacke, Duplexsysteme und Strukturlacke.

Den Korrosionsschutz optimieren, die Oberflächenqualität von dekorativen Beschichtungen verbessern und den Durchsatz erhöhen. So lauteten die Anforderungen, die die Holder Oberflächentechnik an ihre neue Lackierstraße im Werk Bohnau stellte. Das Unternehmen beschichtet Werkstücke für metallverarbeitende Betriebe aus allen Branchen und verfolgte außerdem das Ziel, auf der neuen Anlage die Applikationstechnik für Zink-Lamellen-Systeme und Nasslacke miteinander zu kombinieren. Eine komplette Vorbehandlung wurde nicht benötigt, da das Unternehmen diesen Prozessschritt am Standort Lenningen-Unterlenningen konzentriert hat. Im November wird Holder Oberflächentechnik im Werk Bohnau dennoch zusätzlich eine Waschanlage auf Alkoholbasis installieren. Die zu beschichtenden Werkstücke werden nach der Aufgabe in die Warenträger des P+F-Förderers zur Sicherstellung der bestmöglichen Reinheit über eine Abblasstation geführt und gelangen danach direkt zur Beschichtung. Die neue Anlage ist mit zwei manuellen und einem vollautomatischen Lackierplatz mit zwei elektrostatischen Hochrotationsglocken ausgestattet. Diese Kombination bot sich aus unterschiedlichen Gründen als optimale Lösung an. Das Teilespektrum des Lohnbeschichters ist sehr unterschiedlich und beinhaltet auch Werkstücke mit sehr komplexen Geometrien.

Die Teile werden vorbehandelt angeliefert und durchlaufen nach Aufgabe eine Abblasstation.  Quelle (zwei Fotos): Holder Oberflächentechnik

Die Teile werden vorbehandelt angeliefert und durchlaufen nach Aufgabe eine Abblasstation. Quelle (zwei Fotos): Holder Oberflächentechnik

An den beiden Handspritzständen werden daher bei Bedarf die Bereiche der Werkstücke lackiert, die die beiden elektrostatischen Hochrotationsglocken nicht zuverlässig erreichen. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, Testapplikationen durchzuführen oder spezielle Teile zu beschichten und so flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können. Ständig vorgehalten werden fünf Farben – einschließlich Primer. Ein Farbwechsel dauert aufgrund dieser Konzeption nur 2 - 3 min. In der neuen Anlage kann der Lohnbeschichter Zink-Lamellen-Systeme, 1K- und 2K-Nasslacke, Duplexsysteme und Strukturlacke verarbeiten. Eine entsprechende Abluftreinigungsanlage ermöglicht den Einsatz von Lösemittellacken. Wenn die Warenträger die vollautomatische Kabine durchlaufen, appliziert zunächst die an einem Hubgerüst montierte erste Glocke. Anschließend dreht sich der Warenträger um 180° und danach beschichtet die – ebenfalls an einem Hubgerüst installierte – zweite Glocke. Der Overspray wird über eine Farbnebel-Nassauswaschung gebunden und abgeführt. Im Zuge der kontinuierlichen Optimierung testet Holder Oberflächentechnik derzeit einen automatischen Lackschlammaustrag. Nach der Beschichtung durchlaufen die Warenträger zwei Abdunstzonen. In der ersten lüften die Werkstücke bei Raumtemperatur ab, in der zweiten bei definierter Raumtemperatur. Anschließend erfolgt das Einbrennen (max. 300 °C). Danach werden die Werkstücke entweder zur Abnahme oder für einen weiteren Farbauftrag zu den Lackierständen transportiert. Ein Durchlauf dauert ca. 1,5 h und erfolgt vollautomatisch, denn die P+F-Fahrzeuge bekommen bei der Aufgabe eine Codierung. Sie enthält die Informationen über die Farben und die Anzahl der Umläufe und wird vor jedem Prozessschritt über eine Laser-Station abgelesen. Zur kontinuierlichen Qualitätskontrolle zählt eine Schichtdickenmessung, die nach jedem Umlauf durchgeführt wird. Sind die Werkstücke nach Kundenwunsch beschichtet, werden sie abgenommen und entweder von Holder weiterverarbeitet oder verpackt und an den Kunden ausgeliefert.

Holder GmbH Oberflächentechnik, Kirchheim / Teck, Thorsten Fingerhut, Tel. +49 7021 5704-165, t.fingerhut@holder-oft.de, www.holder-oft.de;
Hege GmbH, Lichtenstein, Rudi Greschner, Tel. +49 7129 936240-12, greschner@hege-anlagen.com, www.hege-anlagen.com

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