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24.09.2020

Lohnbeschichtung

Lohnbeschichtung: 26.08.2011

Lohnbeschichter steigert mit neuer Software Qualität, Termintreue und Kundenzufriedenheit

Da die eingesetzte Unternehmenssoftware nicht mehr alle Arbeitsbereiche ausreichend abbildete, suchte die Klaus Stahl Industrielackierung GmbH eine neue Lösung, die flexibel, zukunftssicher und trotz aller Individualität upgradefähig ist. Nach einem Auswahlprozess erhielt die abas-Business-Software den Zuschlag. Seit dem "Go Live" der ERP-Lösung hat man die Qualität in Schifferstadt permanent steigern können.

Neben dem KTL-Verfahren bietet der Lohnbeschichter auch Nass- und Pulverbeschichtung an. Das breite Leistungsspektrum kann das neue ERP-System schnell und einfach abbilden. Quelle: Klaus Stahl

Neben dem KTL-Verfahren bietet der Lohnbeschichter auch Nass- und Pulverbeschichtung an. Das breite Leistungsspektrum kann das neue ERP-System schnell und einfach abbilden. Quelle: Klaus Stahl

Die Klaus Stahl Industrielackierungen GmbH ist als Lohnbeschichter in den Bereichen Pulverbeschichtung, KTL, Nasslackierung sowie Zusatz- und Sonderarbeiten tätig. Der Schifferstädter Industrielackierer setzt auf Qualität, eine hohe Termintreue und kompetente Beratung. Modernste Prozesstechnik, eine gute Organisation und nicht zuletzt die flexible Unternehmens-IT helfen dem Unternehmen, sich Tag für Tag an die sich beständig ändernden Anforderungen anzupassen. Beim Lohnbeschichter gab eine ERP-Lösung Auskunft über den Lagerbestand und die Bestellungen, plante die Produktion oder erzeugte aktuelle Auswertungen und Statistiken. "Doch unser Altsystem war zu groß, technologisch veraltet und konnte keine Mindestbestände abbilden", erklärt Ekrem Emeklibas, bei Klaus Stahl zuständig für das Qualitätsmanagement. Er erinnert sich genau an die Gründe, ein neues ERP-System zu suchen. Der Leiter Qualitätssicherung war schließlich einer der Key-User, die mit der Evaluierung einer neuen Unternehmens-Software betraut wurden. Das mit Vertretern aus allen Abteilungen des Unternehmens und der Geschäftsführung gebildete Team definierte zunächst die Anforderungen an eine neue ERP und legte die Ziele fest. Ein individualisierbares Standardsystem sollte es sein. Das breite Leistungsspektrum des Unternehmens inklusive der unterschiedlichen Produktionsverfahren sollte schnell und einfach in der Software abzubilden sein, ebenso wie Änderungen im Produktionsablauf. Darüber hinaus wurden eine Steigerung der Transparenz und eine bessere Liefertreue angestrebt. Trotz aller Anpassungen sollte die Software jedoch ihre Upgradefähigkeit behalten. Auch wollte Klaus Stahl sicherstellen, dass man die nächsten Jahre mit dem neuen System arbeiten können würde.
"Zwei Anbieter lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen,  dass die abas-Business-Software dann für sich entschied, weil sie verschiedene Auswertungs- und Selektionsmöglichkeiten bietet und weil Anpassungen auch von uns durchgeführt werden können," berichtet Emeklibas. Die Anforderungen, die Klaus Stahl an seine ERP-Software stellte, waren hoch. Der Betrieb ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert und hat daher bestimmte festgeschriebene Abläufe, die ihre Entsprechung im ERP-System finden müssen. Es galt, die unterschiedlichen Auftragstypen abzubilden.

IMPLEMENTIERUNG
Bei der Einführung der Software folgte Klaus Stahl einem stufenweisen Einführungskonzept. Am Anfang werden einige Key-User geschult und lösen Aufgaben in einem Übungssystem. Der Gedanke hinter dieser Vorgehensweise ist einfach: Bevor man beginnt, aufwändige Systemanpassungen zu machen, sollten alle am Einführungsprojekt Beteiligten um die Möglichkeiten des Software-Standards wissen. EDV-Administratorin Brigitte Maag findet dieses Vorgehen schlüssig: "Es ist immer besser mit dem IT-Standard zu arbeiten. Der wird vom Anbieter gepflegt und weiterentwickelt und bietet Prozesse an, die sich bereits bewährt haben." Im nächsten Schritt wurden von den Key-Usern die Anpassungen definiert, die für den Lohnbeschichter notwendig waren, beispielsweise das Abbilden des Wareneingangs in der Software oder die Prozesse rund um die Bandanlage. Parallel zu den Anpassungen fanden die Schulungen der Endanwender durch die Key-User statt. Dann erfolgte der "Go live" des neuen ERP-Systems, Aufträge wurden ab diesem Zeitpunkt nur noch dort eingegeben. Zur Beauskunftung lief das alte System noch eine Weile mit. Zwei Mitarbeiter des betreuenden Systemhauses waren beim Start vor Ort, mussten aber nicht eingreifen, da alles planmäßig verlief.

Tausende unterschiedliche Teile

"Die größte Anforderung an unser ERP-System war das Erstellen von Aufträgen und das Anlegen der Artikel", erklärt Emeklibas. "In unserem Bereich Bau können für eine Hochhaus-Fassade schon mal bis zu 40.000 Profile zusammenkommen, die beschichtet und lackiert werden. Viele haben unterschiedliche Abmessungen. Wir können nicht für jedes Teil einen neuen Artikel anlegen. Daher ist die Software so angepasst, dass wir uns ein Profil greifen und es als Standard definieren können. Alle anderen werden dann bezüglich der Abmessungen an diesem Teil ausgerichtet. Das Beschichten an und für sich ist ja immer gleich. Was variiert, ist die benötigte Menge an Lack sowie die Zeit. Ein Infosystem legt jetzt weitgehend automatisiert die verschiedenen Artikel zum Auftrag im ERP-System an. Dabei wird vom Wareneingang zuerst einmal der Rohartikel bestimmt. Dann wird angegeben, wie viel Lack ein m² Profil benötigt. Den Lackbedarf pro Auftrag berechnet ebenfalls ein individuelles Infosystem. Dies ist für uns auch in Bezug auf die Lagerbestände wichtig, denn manche Lacke sind sehr teuer. Liegen zu große Mengen davon auf Lager, bindet dies unnötig Kapital." Ein weiteres Infosystem verwaltet außerdem die Rezepturen und Mischverhältnisse für die Lacke und Beschichtungen. Das Unternehmen arbeitet mit allen Funktionen der Software. Mit der abas-Business-Software können Prozesse auf einfache Art und Weise immer wieder neu im System abgebildet werden. Ein Beispiel hierfür sind Zeichnungen zu einem Auftrag, die früher erst umständlich ausgedruckt werden mussten. Heute sind sie im System hinterlegt und können von jedem eingesehen werden. Das hat die Produktivität spürbar verbessert. "Durch das geordnete Hinterlegen von Informationen in unserer Software sparen wir viel Zeit. Aufwändiges Suchen gibt es nicht mehr. Man sieht heute sofort, wie weit ein Auftrag ist und kann Kunden darüber Auskunft geben", berichtet Emeklibas.

Service und gestiegene Kundenzufriedenheit

Weitere Vorteile, die Klaus Stahl durch sein neues ERP-System realisieren konnte, finden sich auch bei den Reklamationen. Hier muss der Lohnbeschichter für die Zertifizierung jederzeit nachvollziehen können, was wann mit welcher Charge passiert ist. "Das war  vor der Umstellung ein großer Aufwand", erinnert sich der Leiter Qualitätsmanagement: "Wir sind von unserer Art als Lackierer einzigartig. Daher brauchen wir ein auf unsere Bedürfnisse angepasstes IT-System. Auf der anderen Seite haben wir mit abas ein ERP-System, dessen Funktionsstandard immer weiterentwickelt wird. Regelmäßige Upgrades über das komplette Spektrum der Software liefern uns neue Funktionalitäten und sind in der Regel an einem Wochenende eingespielt. Unsere Individualisierungen funktionieren nach einem Upgrade genau so gut wie vorher", erklärt Qualitätsmanager Emeklibas. "Unsere Liefertreue ist bei gleichbleibend hoher Qualität gestiegen und dadurch natürlich auch die Kundenzufriedenheit. Und das", so Emeklibas, "sichert unsere Arbeitsplätze."

Klaus Stahl Industrielackierungen GmbH, Schifferstadt, Ekrem Emeklibas, Tel. + 49 6235 49080, info@stahlgmbh.com, www.stahlgmbh.com; ABAS Software AG, Karlsruhe, Christoph Harzer, Tel. + 49 721 967230, ch@abas.de, www.abas.de

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