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05.08.2020

Lohnbeschichtung

Lohnbeschichtung, Metalllackierung, Kabinen-Anlagen-Technik: 21.10.2011

Mit einer Hängebahn-Strahlanlage den Durchsatz steigern und Kosten senken

Immer größere und schwerere Gussteile machten bei der UWS Rothenseer Guss- und Metallbearbeitungs GmbH die Investition in ein neues Strahlsystem erforderlich. Der Lohnbearbeiter entschied sich für das vollautomatische Hängebahn-Strahlsystem "RHBE 40/30" von Rösler.

Innerhalb kürzester Strahlzeiten werden bei allen Teilen (hier eine Rotornabe) optimale Strahlergebnisse erzielt. Die Beschickung erfolgt über einen integrierten Einschienen-Stichkran.Quelle: Rösler

Innerhalb kürzester Strahlzeiten werden bei allen Teilen (hier eine Rotornabe) optimale Strahlergebnisse erzielt. Die Beschickung erfolgt über einen integrierten Einschienen-Stichkran.Quelle: Rösler

Die in Magdeburg ansässige UWS Rothenseer Guss- und Metallbearbeitungs GmbH spezialisiert auf die Lohnbearbeitung von Gussteilen. Das Leistungsspektrum reicht vom Putzen, über Trennen und Schweißen bis zum Lackieren der Werkstücke und der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Große Gussteile strahlte das Unternehmen lange Zeit manuell, was zeit- und personalintensiv war. Nachdem der Anteil großer und schwerer Gussteile wie beispielsweise Rotornaben für Windkraftanlagen stetig gewachsen ist, hat das Unternehmen in ein neues Strahlsystem investiert. "Ausschlaggebend bei der Entscheidung für die Lösung von Rösler waren zum einen die guten Erfahrungen eines unserer Kunden, der eine ähnliche Anlage betreibt. Wichtig war uns aber auch, dass es ein Hersteller ist, der einen zuverlässigen und schnellen Service bietet. Außerdem musste die Anlage an die relativ geringe Deckenhöhe angepasst werden", berichtet Norbert Swoboda, einer der Geschäftsführer bei UWS. Auf Basis der Hängebahn-Strahlanlage "RHBE 40/50" konzipierten die Ingenieure des Untermerzbacher Anlagenbauers eine kundenspezifische Lösung, die aufgrund der räumlichen Gegebenheiten über ein geteiltes Becherwerk verfügt. Weitere Besonderheiten der Konstruktion sind die kleine Fundamentgrube und die Befestigung der Anlage auf dem Hallenboden. Dies ermöglicht dem Bediener den flurebenen Zugang in die Strahlanlage. Ausgelegt ist die "RHBE" für die Einzel- und Chargenbearbeitung von Gussteilen mit maximal 4000 mm Durchmesser, 3000 mm Höhe und einem Gesamtgewicht von 15 t.

Wartungsfreundliche Konstruktion

Beschickt wird die Strahlanlage über einen integrierten Einschienen-Stichkran. Für die Bearbeitung der unterschiedlichen mit Sand und Zunder verschmutzten Gusswerkstücke sind in der Anlagensteuerung teilespezifische Programme hinter-legt. "Wir erzielen bei allen Teilen eine sehr gute Strahlqualität", beschreibt Norbert Swoboda das Ergebnis. Wobei die Strahlzeit gegenüber dem ursprünglich genutzten Strahlverfahren deutlich reduziert werden konnte. Dies liegt an der hohen Strahlintensität, die durch vier wartungsfreundliche Einscheibenturbinen "Hurricane H 42" mit einer Antriebsleistung von jeweils 22 kW gewährleistet wird. Diese Intensität machte eine besonders verschleißfeste Ausführung der aus Manganstahl gefertigten Strahlkammer erforderlich – sie verfügt in den besonders beanspruchten Bereichen zusätzlich über auswechselbare, 12 mm starke Platten aus dem widerstandsfähigen Werkstoff. Strahlmittel, das beim Herausfahren und Abnehmen des bearbeiteten Werkstücks auf den Hallenboden fällt, kann der Bediener einfach mit einem Besen in den Rückführbereich kehren. Die Strahlmittelrückführung erfolgt nicht mittels Schneckenförderung, sondern durch eine robuste Schwingfördersiebrinne, welche grobe Partikel bereits vor dem Becherwerk aussiebt.

ANLAGENDETAILS
Die installierte Strahlanlage ist für die Einzel- und Chargenbearbeitung von Gussteilen mit maximal 4000 mm Durchmesser, 3000 mm Höhe und einem Gesamtgewicht von 15 t ausgelegt. Beschickt wird diese über einen integrierten Einschienen-Stichkran. Für die Bearbeitung der unterschiedlichen mit Sand und Zunder verschmutzten Gusswerkstücke sind in der Anlagensteuerung teilespezifische Programme hinterlegt.

Strahlmittelrückführung und -reinigung

Für eine zuverlässige Trennung der großen Sandmengen vom Strahlmittel ist die Hängebahn-Strahlanlage von UWS mit einem hocheffizienten Doppel-Magnetseparator ausgestattet. Das Strahlmittel-Sandgemisch wird als dünner Film über zwei breite Magnetwalzen geführt. Die hohe Anzugkraft der in den Walzen integrierten Permanentmagnete separiert das magnetisierbare Strahlmittel mit einem Wirkungsgrad von über 99% aus dem Gemisch. Das Filtersystem wurde aufgrund der abrasiven Wirkung des Sandes als Sinter-Lamellen-Filter ausgeführt. Es bietet gegenüber herkömmlichen Filtern eine bis zu 10-fach höhere Standzeit. Überzeugt hat UWS auch die hohe Wartungsfreundlichkeit der "RHBE". Sämtliche servicerelevanten Komponenten sind einfach und schnell erreichbar. "Die Standzeit der Verschleißteile ist sehr gut und die Ersatzteilversorgung funktioniert ebenfalls reibungslos. Vor allem können wir die Verschleißteile durch die gute Zugänglichkeit innerhalb kurzer Zeit wechseln", berichtet der Geschäftsführer. Dies leistet ebenfalls einen Beitrag zur hohen Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Strahlanlage.

Rösler Oberflächentechnik GmbH, Untermerzbach, Barbara Müller, Tel.: +49 9533 924-802, b.mueller@rosler.com, www.rosler.com

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