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05.08.2020

Lohnbeschichtung

Lohnbeschichtung: 15.05.2015

Wissen erweitern und Synergien schaffen

Serienteil 8 über die Gewinner und Finalisten des Green Award:

Lohnbeschichter Bader aus ­Aalen-Fachsenfeld setzt auf bestmögliche Qualität. Als Mitglied in QIB und anderen Netzwerken initiiert und begleitet der Pulverspezialist vielfältige Forschungsprojekte – darunter z.B. die Entwicklung von chlorwasser­resistenten Beschichtungen, Lackierrobotern für Markierungslinien oder den Ersatz von CR(VI) durch Nanotechnologie.

Chlorwasserresistente Beschichtungen sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Bader: In dem Schwimmbecken aus Edelstahl befinden sich farbige Markierungen, die dem Chlorwasser auf lange Sicht standhalten. Quelle: Bader

Chlorwasserresistente Beschichtungen sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Bader: In dem Schwimmbecken aus Edelstahl befinden sich farbige Markierungen, die dem Chlorwasser auf lange Sicht standhalten. Quelle: Bader

"Um Kunden zu gewinnen und zu halten, ist es wichtig, die Qualität in den Vordergrund zu stellen", sagt Matthias Bader, Gründer und Geschäftsführer der Bader Pulverbeschichtung aus Aalen-Fachsenfeld. Der hohe Qualitätsanspruch, der auch die Jury des besser lackieren. Green Award überzeugte, wird beim Lohnbeschichter auf vielfältige Weise gelebt und in die Tat umgesetzt. Dazu gehört beispielsweise die Mitgliedschaft in der Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung e.V. (QIB), bei der Bader seit 2009 auch die technische Kommission leitet. "Damit signalisieren wir nach außen, dass bei uns ein definierter Standard an Qualitätssicherung betrieben wird und wir uns aktiv mit dem Thema beschäftigen." Darüber hinaus ist der Geschäftsführer im Prüfungsausschuss der ­Berufsfachschule Sindelfingen sowie Mitglied bei Fotec, dem "Netzwerk für funktionale Oberflächen." "Durch die verschiedenen Netzwerke, in denen wir aktiv sind, schaffen wir Wissen, entwickeln uns weiter und finden Lösungen, die letztlich auch der Branche zugutekommen", so Bader. Kein Wunder, dass der Lohnbeschichter zu den Finalisten des Green Award 2014 zählte, denn neben diesem Engagement strahlt der schwäbische Betrieb ein hohes Maß an Kreativität und Innovationskraft aus.

GREEN AWARD 2015: JETZT RASCH TEILNEHMEN!
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Ein umfassender, aber leicht verständlicher Fragebogen garantiert ein bequemes Ausfüllen direkt am Arbeitsplatz. Registrieren Sie sich jetzt und beantworten Sie den Fragenkatalog bis zum 29. Mai 2015. Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie unter www.besserlackieren-green-award.de

Vincentz Network, Redaktion besser lackieren., Hannover, Marko Schmidt, Tel. +49 511 9910-321, marko.schmidt@vincentz.net; Fraunhofer IPA, Stuttgart, Dr. Armin Gemmler, Tel. +49 711 970-3867,
armin.gemmler@ipa.fraunhofer.de

Immer komplexere Geometrien

In Fachsenfeld werden Groß- und Kleinteile für den Fahrzeugbau – darunter für Landmaschinen wie Mähdrescher – beschichtet, aber auch Komponenten für die Optische Industrie oder den Fassadenbau. Die Kompetenzfelder des Betriebes reichen von der Pulverbeschichtung über Sandstrahlen, Entlackung bis hin zur  Nasslackierung. Die Vorbehandlung der Werkstücke aus Stahl und Aluminium erfolgt per Eisenphosphatierung oder Beizentfetter für Alu und Zink. "Der Trend geht ganz deutlich hin zu komplexeren Geometrien”, sagt Bader, "und die Anforderungen an die Oberflächen wachsen immer weiter.” Bis zu 30-mal täglich muss die Farbe in seiner Lackiererei gewechselt werden, was auf ein hohes Maß an Flexibilität verweist. Bader hat in den letzten Jahren dank seiner Kenntnisse und Kontakte gleich mehrere Forschungsprojekte begleitet und z.T. initiiert.

Dazu gehören u.a. Oberflächenfehler beim Pulvern von feuerverzinktem Stahl vermeiden: Die Duplexbeschichtung (Feuerverzinken und Pulvern) ist ein wirtschaftliches und umweltverträgliches Verfahren, das Stahloberflächen vor Korrosion schützt und ihnen Farbe verleiht. Doch immer wieder treten Lackfilm­störungen auf, die zu kostenintensiver Vorbehandlung oder Nacharbeit führen. Das Forschungsprojekt, das Optimierungsmöglichkeiten untersuchte, lief über zwei Jahre zusammen mit dem Forschungsinstitut Edelmetalle und Metallchemie (fem) sowie zwei weiteren Beschichtern. Ergebnis: Allgemein sind Lackfehler auf Ausgasungen aus den Zinküberzügen in der Lackeinbrennphase zurückzuführen, Abhilfe schafft eine geeignete Vorbehandlung. Farbige Markierungen in Schwimmbecken aus Edelstahl: Ein Kunde benötigte farbige ­Markierungen in Schwimm­becken aus Edelstahl, die auch dem Chlorwasser auf lange Sicht standhalten. Eine weitere Schwierigkeit waren die Noppen im Fußboden.

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Engagierte und innovative Unternehmen unterstützen den Wettbewerb um den besser lackieren. Green Award als Industriepartner und fördern nachhaltig die technologische Weiterentwicklung und das Wachstum in der industriellen Lackiertechnik.

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  L&S Oberflächentechnik GmbH & Co.KG
  Venjakob Maschinenbau GmbH & Co.KG

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Anwendungsmöglichkeiten sind z.B. farbige Elemente in Kinderbecken oder Streckenmarkierungen für das Sportschwimmen. Nach zwei Jahren Forschungsarbeit ist Bader inzwischen zu guten Ergebnissen gelangt, ein Fitness-Unternehmen sowie ein Sportbad in Frankreich setzen auf die Beschichtungen aus Fachsenfeld. Entwicklung eines Linienroboter-Beschichtungssystems zur Aufbringung von linienförmigen Markierungen: Die Entwicklung des Linienroboters war eine Art Nebenprodukt der Schwimmbeckenmarkierung. Dafür galt es, einen Lackier­roboter als Zugfahrzeug zu entwickeln, der trotz langsamer Fahrt eine absolut gerade Linie appliziert. Zusammen mit dem Zentrum für Telematik in Würzburg entwickelte Matthias Bader eine laserstrahlgestützte Lösung, an der sich der Roboter einfach ausrichten kann. Das Verfahren kann jetzt u.a. für die Böden von Produktionshallen genutzt werden. Weitere Forschungsbeteiligungen waren beispielsweise "Korrosionsschutz durch hybride Nanomaterialien zur Substitution ChromVI-haltiger Systeme", "Lackfehlervermeidung durch Infrarottempern von Leichtmetallgussteilen vor der Pulverbeschichtung" oder "Innovative Korrosionsschutzkonzepte für verzinkte und unverzinkte Stahlkonstruktionen im Fassadenbereich" – weitere sind geplant. "Durch diese Projekte schaffen wir Synergien, die uns im Lackieralltag weiterbringen und entwickeln Lösungen für die Beschichtungsaufgaben von morgen", so Bader.

Bader Pulverbeschichtung GmbH, Aalen-Fachsenfeld, Matthias Bader, Tel. +49 73 66 924 727-0, info@bader-pulver.de, www.bader-pulver.de

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