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16.10.2019

Möbellackierung

Möbellackierung, Holzlackierung: 02.02.2015

Holzfenster vollautomatisch in hoher Qualität beschichten

Walter Fensterbau produziert Fenster und Türen aus PVC, Holz und Holzaluminium. Für die Beschichtung der Holzfenster hat das Unternehmen jetzt in eine neue Lackier­anlage investiert. Wichtigste Elemente: Trennung zwischen Grundierung und Decklackierung, Fluttunnel und ein Spritzroboter mit Scanner.

Bei reinen Holzfenstern werden 60 bis 70% deckend lackiert. Ein Farbwechsel dauert ca. 20 min. Quelle: Adler

Bei reinen Holzfenstern werden 60 bis 70% deckend lackiert. Ein Farbwechsel dauert ca. 20 min. Quelle: Adler

"Durch den Architekturtrend zu hellen, mit Tageslicht durchfluteten Räumen liegen Holzfenster im Trend. Große Glasflächen sind schwer und brauchen entsprechende Materi­alien, die dieses Gewicht tragen können. Um unsere Kapazitäten entsprechend auszubauen, haben wir bereits vor einiger Zeit die Holzbearbeitung modernisiert", erklärt Markus Walter, Geschäftsführer der Walter Fensterbau GmbH. Einen Engpass bildete jedoch die bestehende Be­schichtung der Rahmen und Flügel. "Vor diesem Hintergrund entschieden wir uns, in eine neue Lackieranlage zu investieren und damit den Automatisierungsgrad und die Lackierkapazitäten zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität zu verbessern." Die Realisierung erfolgte in Zusammenarbeit mit Range + Heine, der ein platzsparendes Konzept mit Fluttunnel, Spritzroboter und Trockenstraße entwickelt hatte.

„Wir haben darauf geachtet, eine Anlage zu realisieren, mit der wir die Prozessschritte der Holzbeschichtung rationeller gestalten. In Zukunft soll noch die Idee der kameraüberwachten Beschichtung über Nacht umgesetzt werden“, erzählt Herbert Höss, Betriebsleiter bei Walter Fensterbau.

"Wir haben darauf geachtet, eine Anlage zu realisieren, mit der wir die Prozessschritte der Holzbeschichtung rationeller gestalten. In Zukunft soll noch die Idee der kameraüberwachten Beschichtung über Nacht umgesetzt werden", erzählt Herbert Höss, Betriebsleiter bei Walter Fensterbau.

Die Anlage ist in einer Halle untergebracht und in die beiden voneinander unabhängigen Bereiche Imprägnieren / Grundieren und Beschichten / Trocknen geteilt. "Dieses Konzept bietet Walter Fensterbau jedoch größtmögliche Flexibilität innerhalb der Lackiererei auf überschaubarem Raum", erklärt Claudia Max-Heine das Anlagenkonzept. Die Teile für Fensterflügel und Blendrahmen werden in der Holzbearbeitung vollständig profiliert und anschließend zur Imprägnierung / Grundierung transportiert. Hier durchlaufen sie den 1 m breiten und 5 m langen Fluttunnel ("Flowcoroll G/P+"), der durch ein Wasser-Luft-Impulsspülverfahren schnelle halbautomatische Farbwechsel ermöglicht. Dazu werden die Teile per Hand auf den Rollenförderer gelegt und mit einer Geschwindigkeit von 3 m/min durch die Anlage gefördert und auf einem Querpuffer vorgetrocknet. Das Trocknen über Nacht bei Raumtemperatur erfolgt auf einem Hordenwagen. Nach der Trocknung der Einzelteile werden die Dübel eingebracht und die Flügel und Blendrahmen in der Rahmenpresse verleimt. Anschließend folgen Zwischenbeschichtung, Trocknung, Zwischenschliff, Decklackbeschichtung und Trocknung. Diese Prozessschritte sind als Durchlaufanlage konzipiert.

Im Juni 2014 hat Walter Fensterbau die neue Beschichtungsanlage in Betrieb genommen. "Wir haben damit den Arbeitsaufwand verringert, die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter verbessert und die Stückzahl auf bis zu 40 Fenster pro Tag erhöht", resümiert Walter Höß.

Nach der Grundierung werden die Einzelteile zu Flügeln und Rahmen verleimt, mit Eindrehankern ausgestattet und für die Decklackierung aufgehängt.

Nach der Grundierung werden die Einzelteile zu Flügeln und Rahmen verleimt, mit Eindrehankern ausgestattet und für die Decklackierung aufgehängt.

Zur Imprägnierung / Grundierung durchlaufen die Einzelteile für Fensterflügel und -rahmen den 1 m breiten und 5 m langen Fluttunnel. Quelle: Range + Heine

Zur Imprägnierung / Grundierung durchlaufen die Einzelteile für Fensterflügel und -rahmen den 1 m breiten und 5 m langen Fluttunnel. Quelle: Range + Heine

Der Scanner erzeugt für den Spritzroboter ein virtuelles Abbild.

Der Scanner erzeugt für den Spritzroboter ein virtuelles Abbild.

Lesen Sie den gesamten Beitrag in besser lackieren. Nr. 2/2015.

 Karl Heinrich Walter Fensterbau, Augsburg, Herbert Höß, Tel. +49 821 720380, hoess@walter-fensterbau.de, www.walter-fensterbau.de; Range + Heine, Winnenden, Claudia Max-Heine, Tel. +49 7195 977254-10, max-heine@range-heine.de, www.range-heine.de; Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer, Schwaz (A), Markus Grässling, Tel. +43 5242 6922-0, info@adler-lacke.comwww.adler-lacke.com

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