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25.03.2019

Sonstige Beschichtungen

Sonstige Beschichtungen: 22.10.2018

Neuer Nanolack schafft Antifingerprint-Oberflächen

Aktuelle Forschungsprojekte im Fokus

Ziel eines Forschungsvorhabens des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Zusammenarbeit mit der FEW Chemicals GmbH Wolfen ist es, für Stahl und andere Metalloberflächen einen industrietauglichen und hybriden Sol/Gel-Nanolack mit Antifingerprintbeschichtung zu entwickeln.

Fingerabdrücke auf Metalloberflächen sollen sich mit dem neuen Sol/Gel-Nanolack vermeiden lassen. Foto: Fraunhofer IMWS

Fingerabdrücke auf Metalloberflächen sollen sich mit dem neuen Sol/Gel-Nanolack vermeiden lassen. Foto: Fraunhofer IMWS

Bauteile und Verblendungen für Interieurs, etwa im Auto oder in Schiffskabinen, sollen funktional sein und auch modern und elegant aussehen. Doch häufig trüben Fingerabdrücke das Erscheinungsbild. In dem Forschungsprojekt, das bis Dezember 2020 läuft und im Rahmen des Leistungszentrums Chemie- und Biosystemtechnik durchgeführt wird, wollen die Experten die chemische Zusammensetzung verschiedener Lacksysteme so modifizieren, dass Edelstahloberflächen eine antireflektive Wirkung und Selbstreinigungseigenschaften erhalten. Dafür müssen die Oberflächenenergien und 3D-Oberflächentopologien der Lackschichten optimal miteinander abgestimmt werden. Neben einer Antihaftwirkung und einer optischen Unterdrückung von Fingerabdrücken durch Entspiegelung und angepasste Brechungsindizes sollte der Lack abriebfeste, weitgehend farblose und transparente Eigenschaften besitzen und gut geeignet für die Reinigung der lackierten Oberflächen bzw. selbstreinigend sein. Im Fokus steht ein Sol/Gel-Nanolack mit Nano- und Mikropartikeln, der mittels einer Sprühtechnologie auftragbar ist und bei einer möglichst geringen Temperatur und innerhalb kurzer Zeit aushärtet. Eine eigens entwickelte Prüfvorrichtung mit kon­stantem Anpressdruck, definierter Druckzeit sowie konstanter Luftfeuchte und Temperatur hilft bei der Analyse der Antifingerprintwirkung. Die Entwicklungen werden durch umfangreiche morphologische Untersuchungen mit der am Fraunhofer IMWS vorhandenen höchstauflösenden Diagnostik analysiert und begleitet.

 Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle, Dr. Jessica Klehm, Tel. +49 345 5589-293, jessica.klehm@imws.fraunhofer.de, www.imws.fraunhofer.de

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