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07.12.2019

Kabinen-Anlagen-Technik

Kabinen-Anlagen-Technik: 31.03.2014

Innovative Methoden in der Lackiertechnik

Wie aktuelle Megatrends die Lackiertechnik beeinflussen

Das Fraunhofer IPA zeigt wie Lackieranlagenbetreiber den "Megatrends" des Marktes begegnen können. Im Mittelpunkt stehen neben hochflexiblen und effizienten Anlagentechniken moderne Methoden zur Realisierung innovativer Beschichtungsprozesse.

Mittels der Lackiersimulation lässt sich die Lackieranlage zu einem cyber-physischen System erweitern. Quelle: Fraunhofer IPA

Mittels der Lackiersimulation lässt sich die Lackieranlage zu einem cyber-physischen System erweitern. Quelle: Fraunhofer IPA

Die derzeit stattfindenden Veränderungen im Bereich der industriellen Produktion machen auch vor der Lackiertechnik nicht Halt. Aktuell werden fünf wichtige "Megatrends" als Herausforderung für die Zukunft angesehen: Energiewende, Materialwende, Personalwende, Kapitalwende und dispositive Faktoren. Die Energiewende ist in der Lackiertechnik von besonderer Wichtigkeit, da in vielen produzierenden Gewerken nahezu die Hälfte der Energie in die Oberflächentechnik fließt. So zeigen am Fraunhofer IPA durchgeführte Projekte, wie sich die Effizienz des Energieeinsatzes durch neue Abscheidesysteme und die dadurch mögliche Kreislaufführung der Kabinenluft, durch Energiemonitoring oder durch Reduktion der Aushärtetemperaturen steigern lässt. Die Materialwende verlangt vor allem, mit dem Lackmaterial schonend umzugehen, z.B. durch Erhöhung des Auftragswirkungsgrads – in der Zukunft vielleicht bis hin zur Oversprayfreiheit. Die Personalwende bedeutet z.B. speziell für die Lackiertechnik die Automatisierung in unattraktiven Arbeitsbereichen einzuführen. Mit den dispositiven Faktoren ist hier unter anderem gemeint, dass neue Kundenanforderungen wie eine zunehmende Individualisierung der Produkte, verbunden mit sinkenden Losgrößen und kürzeren Produktlaufzeiten, neue Produktionsstrukturen verlangen. In diesem Zusammenhang fällt immer häufiger das Stichwort Industrie 4.0. Neue digitale Methoden wie cyber-physische Systeme sollen die Flexibilität, Effizienz und Qualität verbessern. Entwicklungen am Fraunhofer IPA für diesen Wandel in der Lackiertechnik beinhalten insbesondere:

  • mittels numerischer Simulation entwickelte Prozesse, die an die jeweilige Lackieraufgaben anpassbar sind
  • in die Produktionsstruktur integrierbare kompakte Beschichtungsmodule
  • individualisierte Lackierung durch wandelbare Beschichtungsanlagen          
AKTUELLE THEMEN

Entwicklung und Absicherung von Lackierprozessen: Die geforderten Lackierqualitäten können nur durch systematische Entwicklungsleistungen an den zu lackierenden Werkstücken, der Vorbehandlungstechnik, den Lackmaterialien bis hin zu den Lackverarbeitungsprozessen ab-gesichert werden. Die Prüflaboratorien am Fraunhofer IPA besitzen die Kompetenz nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005, Prüfungen mit ausgewählten Untersuchungsverfahren an Beschichtungsstoffen und Überzügen auszuführen. Simulation von Lackierprozessen und -anlagen: Die Simulation der Lackieranlagen, die Berechnung der Tröpfchenbahnen und Schichtdicken bei der Airless-, Pneumatik- oder Hochrotationszerstäubung, die virtuelle Optimierung von Strahlungs- und Konvektionstrocknern sind etablierte Methoden zur Planung, Optimierung und zum Verständnis der Lackiervorgänge.

Produktionsnahe Einrichtungen:

  • Lackierlinie im Automobilmaßstab
  • Pulverlackieranlage für lack-, geräte- und anlagentechnische Untersuchungen
  • "MicroCoat"-Anlage für selektive und lackverlustfreie Beschichtungen
  • "TransApp"-Anlage für pistolenlose Pulverapplikation
  • Prüf- und Analysenlabore

PaintExpo 2014, Halle 1, Stand 1329, Fraunhofer IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de, Dr. Oliver Tiedje, Tel. +49 711 970-1773, oliver.tiedje@ipa.fraunhofer.de, Ulrich Strohbeck, Tel. +49 711 970-1764, ulrich.strohbeck@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/

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