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Lackierhilfsmittel

Lackierhilfsmittel: 19.11.2014

Qualität durch Nahtabdichtung vor dem Beschichten steigern

Mit neuen Lackiertechnik-Produkten Korrosion verhindern

Henkel hat für die industrielle Lackiertechnik ein Material zur Abdichtung von Nähten, Hohlräumen und Dopplungen entwickelt, das im Gegensatz zu konventionellen Lösungen bereits vor der Pulverbeschichtung zum Einsatz kommen kann. Durch thermische und chemische Beständigkeit soll diese Nahtabdichtung die Korrosion durch nicht vollständig ablaufende Reinigungschemie verhindern.

Bei Schweißarbeiten entstehende Kanten, Dopplungen und Kapillaren sollten vor dem Pulvern abgedichtet werden. Quelle (zwei Bilder): Henkel

Bei Schweißarbeiten entstehende Kanten, Dopplungen und Kapillaren sollten vor dem Pulvern abgedichtet werden. Quelle (zwei Bilder): Henkel

Nahtabdichtungen bei komplexen Bauteilen in der allgemeinen Industrie werden in vielen Fällen erst nach der Lackierung eingesetzt. Diese konventionelle Methode findet unter anderem Anwendung beim Kabinenbau, der Herstellung von Landmaschinen, Schienenfahrzeugen und Trailern sowie beim Schiffsbau und der Fertigung von Schaltschränken, birgt aber Risiken: Denn oft kommt es zu sogenannten Dopplungen und Kapillaren an den verschweißten Bauteilen – es bilden sich kleine Hohlräume. Mit der chemischen Vorbehandlung dringen salzhaltige Lösungen, meist aus einer alkalischen Entfettung, in diese Hohlräume ein. Kommt das Bauteil dann in den Haftwassertrockner oder Pulverlackofen, können sich die Lösungen durch das Verdunsten des Wassers stark konzentrieren. Dieses Gemisch aus Chemie und Wasser wird dann häufig während des Trocknungsvorgangs aus den Hohlräumen herausgedrückt, läuft an der bereits vorbehandelten Fläche des Bauteils entlang und richtet dort Schäden an. Eine umfangreiche manuelle Nachbehandlung wird nötig, Mehraufwand und damit hohe Kosten sind die Folge.

Hier ist Schutz nötig: Links und rechts der Schweißnähte kann Reinigungschemie in das Werkstück eindringen und später für Korrosionsschäden sorgen.

Hier ist Schutz nötig: Links und rechts der Schweißnähte kann Reinigungschemie in das Werkstück eindringen und später für Korrosionsschäden sorgen.

Möglichkeiten des Korrosionsschutzes

Bei Dopplungen und Kapillaren kann man entweder konstruktiv etwas verändern, z.B. die Spaltmaße vergrößern, oder chemisch, über einen salzfreien Reiniger die eingeschlossenen Salze und dementsprechende Korrosionsherde minimieren. Eine andere Möglichkeit ist die Änderung des Produktionsverfahrens mit einer Nahtabdichtung vor und nicht wie bisher nach der Vorbehandlung bzw. Lackierung. Henkel bietet mit den "Loctite"-Produkten Abdichtungssysteme an, die eine Nahtabdichtung im Rohbau ermöglichen, also vor der chemischen Vorbehandlung. Diese Produkte sind chemisch stabil, sodass die verschiedenen Vorbehandlungsschritte sie nicht beschädigen können. Sie sind zudem thermisch stabil und werden während des Trocknungsvorgangs auch bei hohen Temperaturen nicht geschädigt. Das Verfahren bietet Chancen auf Qualitätsverbesserung und zugleich Kosteneinsparungen. Sowohl Anlagen- und Fahrzeugbauer als auch Lohnbeschichter können davon profitieren.

Lesen Sie den gesamten Beitrag in besser lackieren. Nr. 19/2014.

Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, Holger Elfes, Tel. +49 211 797-99 33, holger.elfes@henkel.com, www.henkel.de

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