Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Technik &­­­ Produkte > Mess- & Prüftechnik > 3D-Bildverarbeitung für die Qualitätssich...

24.03.2019

Mess- & Prüftechnik

Mess- & Prüftechnik: 10.05.2013

3D-Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung nutzen

Am Fraunhofer Vision-Stand auf der Control 2013 werden die Kompetenzen der beteiligten Institute im Hinblick auf das Thema "3D-Bildverarbeitung für die industrielle Qualitätssicherung" beispielhaft für einige Anwendungsfelder demonstriert.

Das Inspektionssystem ermöglicht es dem Nutzer, Farbtexturen sicher zu erkennen und in Echtzeit sicher zu klassifizieren – an ebenen wie an gewölbten Oberflächen.Quelle: Fraunhofer IWU

Das Inspektionssystem ermöglicht es dem Nutzer, Farbtexturen sicher zu erkennen und in Echtzeit sicher zu klassifizieren – an ebenen wie an gewölbten Oberflächen.Quelle: Fraunhofer IWU

Mit dem neuen bildgebenden Fluoreszenz-Messsystem vom Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM können z.B. unerwünschte Substanzen oder Defekte auf Oberflächen erkannt werden. Form, Position sowie Menge von Verunreinigungen oder Defekten werden exakt gemessen und per Mustererkennung automatisch einer Prüfung unterzogen. Die Prüfung erfolgt, je nach Bauteil, mit einer Geschwindigkeit von 40 bis 100 Millisekunden und kann daher inline direkt in den Produktionsprozess integriert werden. Die Qualität der Oberflächen lässt sich so bereits bei der Herstellung kontrollieren und es kann regelnd in den Produktionsprozess eingegriffen werden, sobald Defekte oder Verunreinigungen festgestellt werden.

Polarisation zur Qualitätskontrolle nutzen

Eine Spezialkamera zur pixelweisen Erfassung und Messung des Polarisationszustands von Licht präsentiert das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS. "POLKA" erfasst eine Qualität des Lichts, die das menschliche Auge nicht registrieren kann. Der Mensch nimmt je nach Wellenlänge des Lichts unterschiedliche Farben wahr. Die Intensität registriert er als Helligkeit; für die Polarisation gibt es jedoch keinen entsprechenden Sinneseindruck. "POLKA" macht diese verborgene Information für das menschliche Auge sichtbar. Die Kamera eignet sich damit vor allem für Anwendungen im industriellen Umfeld, wo sie neue Analyse- und Prüfmethoden ermöglicht und damit das Portfolio der zerstörungsfreien Prüfung erweitert. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Qualitätskontrolle im Leichtbau. Durch Auswertung der Polarisation kann dort erstmals in der Produktion der korrekte Faserverlauf von Kohlefasergeweben kontrolliert werden. Der Faserverlauf hat entscheidende Auswirkungen auf das Lackierergebnis und sollte u.a. deshalb entsprechend geprüft werden.

Farbtexturen an gewölbten Oberflächen erfassen

Vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU wird mit einem System zur Klassifikation von Farbtexturen auf gewölbten Oberflächen eine neue Einsatzmöglichkeit der modularen Entwicklungsumgebung "Xeidana" für die Oberflächeninspektion vorgestellt. Mit dem Inspektionssystem ist es nun möglich, Farbtexturen auf gewölbten Oberflächen zu erkennen und in Echtzeit sicher zu klassifizieren. Die Bildaufnahme erfolgt dabei mittels einer Standard-Farbkamera. Im Unterschied zur Erkennung auf ebenen Flächen besteht bei Texturen auf gewölbten Oberflächen die Herausforderung darin, dass die Texturen nicht regelmäßig sind, sondern dass Lage bzw. Abstand zur Kamera verändert ist oder sie verzerrt dargestellt werden. Zur Lösung dieser Aufgabe kommt das eigens entwickelte Verfahren der "Robusten Klassifikation" zum Einsatz, mit dem eine hohe Störsicherheit und Trennleistung bei der Prüfung gewährleistet wird.

Fraunhofer-Allianz Vision, www.vision.fraunhofer.de; Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, Freiburg, Andreas Hofmann, Tel. +49 761 8857-136, andreas.hofmann@ipm.fraunhofer.de, www.ipm.fraunhofer.de; Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen, Jürgen Ernst, Tel. +49 9131 776-5123, juergen.ernst@iis.fraunhofer.de, www.iis.fraunhofer.de; Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz, Dr. Mattias Mende, Tel. +49 371 5397-1756, mattias.mende@iwu.fraunhofer.de, www.iwu.fraunhofer.de

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

Technik & Produkte

Technik & Produkte: 19.10.2018

Achtung Steinschlag

Die Steinschlagprüfung simuliert Schäden am Fahrzeug und ist eine Methode mit relativ geringem Prüfaufwand. Dennoch sollten Anwender auf diese Parameter und Eigenschaften der Prüfmaterialien achten.

mehr

Kontakt

Marko Schmidt

Marko Schmidt

Redaktion

BESSER LACKIEREN

Tel.: +49 511 9910-321

Fax: +49 511 9910-339

zum Formular