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Umwelttechnik

Umwelttechnik: 12.09.2018

Digital und global vernetzt

Freudenberg baut Labor in Weinheim aus

Das Filter-Labor von Freudenberg Filtration Technologies erstrahlt nach dreimonatigen Umbauarbeiten in neuem Glanz: Unter dem Namen "Filtration Science Lab" testet das Unternehmen hier auf rund 1000 m² Produkte für den Automobil- und Industriemarkt sowie für Endverbraucher.

Haben das neue Filtration Science Lab eröffnet: Dr. Andreas Kreuter, Dr. Thomas Caesar, Matthias Schilling und Dr. Jörg Sievert (v.l.). Foto: Freudenberg Filtration Technologies

Haben das neue Filtration Science Lab eröffnet: Dr. Andreas Kreuter, Dr. Thomas Caesar, Matthias Schilling und Dr. Jörg Sievert (v.l.). Foto: Freudenberg Filtration Technologies

An mehr als 20 Prüfständen untersucht das Team um Laborleiter Matthias Schilling die Leistungsfähigkeit von Filtern. Hat der Filter seine Speicherkapazität für Staub erreicht? Kann Luft ihn noch leicht genug passieren, ohne mehr Energie als zulässig aufzuwenden? Im Jahr 2017 wurden rund 10.000 Messungen durchgeführt. Die Überprüfung der Filter erfolgt nach DIN-, EN- oder ISO-Vorgabe. Die Prüfstände und die verwendeten Substanzen sind normenkonform. Das Laborteam übernimmt definierte Wareneingangskon­trollen der eingesetzten Materialien. Ausgewählte Schwebstofffilter werden vor der Auslieferung gescannt, um eventuelle Beschädigungen aufzuspüren. Nicht zuletzt kommt das Team aus der Produktentwicklung auf das Labor zu, wenn es um die Prüfung neuer Filter oder optimierter Produkte geht. Die Prüfstände sind an die IT-Infrastruktur des Labors angeschlossen – alles ist miteinander vernetzt. Messergebnisse landen direkt im firmeninternen Netz und können international ausgetauscht werden. In Weinheim läuft die Koordination der Filtermesstechnik aller Standorte zusammen.

Zum Netzwerken:
Freudenberg Filtration Technologies, Weinheim, Karsten Schulz, Tel. +49 6201 80-6224, karsten.schulz@freudenberg-filter.com, www.freudenberg-filter.de

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