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23.09.2019

Nasslackieren

Nasslackieren, Pulverbeschichten: 05.03.2014

Oberflächen wie aus einem Guss

Systemlacke im Maschinenbau: Nass- und Pulverlacke optimal aufeinander abstimmen

Industrielle Anlagen und Maschinen werden dezentral gefertigt und erst am Ende in einem Werk montiert. Damit die einzelnen Komponenten eine homogene Oberflächenbeschichtung aufweisen, setzen ihre Hersteller auf Systemlacke. Produzent FreiLacke bietet abgestimmte Systeme für viele Substrate und Applikationstechniken.

Für Kunden aus dem Maschinenbau bietet der Lackhersteller verschiedene Systembausteine an. Die zum Einsatz kommenden Pulver- und Flüssiglacke werden dabei technisch exakt aufeinander abgestimmt. Quelle: FreiLacke

Für Kunden aus dem Maschinenbau bietet der Lackhersteller verschiedene Systembausteine an. Die zum Einsatz kommenden Pulver- und Flüssiglacke werden dabei technisch exakt aufeinander abgestimmt. Quelle: FreiLacke

Gerade der Maschinen- und Anlagenbau weist eine weltweit verzweigte Zulieferstruktur auf: Manche Bauteile werden zwar im eigenen Werk gefertigt, das Gros jedoch aus Europa oder Übersee angeliefert. Zudem werden die einzelnen Komponenten vielfach nicht nur an unterschiedlichen Standorten lackiert, sondern zusätzlich auch bei verschiedenen Lohnbeschichtern. Eine Schwierigkeit stellen auch der heterogene Einsatz von Lacksystemen – Pulverlack und Nasslack – sowie verschiedene Auftragstechniken und Trocknungsverfahren dar. Dabei ist die Oberflächenbeschichtung eine besondere Herausforderung: Im internationalen Maschinenbau kommt es darauf an, dass die lackierten Bauteile hinsichtlich Farbton, Glanz und Struktur so gut übereinstimmen, dass sie problemlos nebeneinander an einem Maschinenkörper montiert werden können – und zwar unabhängig davon, wo und mit welcher Lacktechnologie sie beschichtet werden, so die Anforderung der Kunden an ihre Lackhersteller. "Farbabweichungen sind inakzeptabel, die Ansprüche an das Lacksystem enorm", erläutert Harald Kämpf vom Branchenvertrieb/Sales Industry Groups bei FreiLacke.

EINSATZBEISPIEL VON HORIZONTALEN SYSTEMLACKEN IM MASCHINENBAU

Ein deutsches Maschinenbauunternehmen lässt die Blechteile und Komponenten seiner Hightech-Werkzeugmaschinen weltweit produzieren. Durch die globalen Aktivitäten gibt es allein 150 Zulieferer von lackierten Bauteilen, bei denen sowohl Pulver- als auch Flüssiglacke zum Einsatz kommen. Die Substrate reichen von Gussteilen über Plexiglas bis zu Stahl, Aluminium und Blechteilen. Zum Einsatz kommen folgende Lacke: 

  • Pulverlack Grobstruktur (Hybrid-Basis)
  • Pulverlack Grobstruktur (Polyester-Basis)
  • Pulverlack Grobstruktur (NT-Pulverlack)
  • Pulverlack Feinstruktur (Hybrid-Basis)
  • 2K-PUR-Decklack Grobstruktur (HS)
  • 2K-PUR-Decklack Grobstruktur (HS) mit erhöhter Abriebbeständigkeit
  • 2K-PUR-Decklack Grobstruktur (UHS)
  • 2K-PUR-Decklack Grobstruktur (Hydro-Basis)
  • 2K-PUR-Decklack Feinstruktur
  • 1K- und 2K-Grundierungen (PUR und Epoxy)
  • 1K- und 2K-Reparaturlacke
  • Spraydosenlacke für Ausbesserungsarbeiten

Perfekte Übereinstimmung gefordert

Um eine größtmögliche Übereinstimmung zu erzielen, sind Lacksysteme mit dem gleichen Erscheinungsbild und dem gleichen Eigenschaftsprofil gefragt, die man als horizontale Systemlacke bezeichnet. Dabei handelt es sich um Pulver- und Industrielacke für eine Vielzahl von Substraten. "Eine weitere Anforderung an uns als Lackproduzent besteht darin, dass verschiedene Applikationstechniken wie Tribo bzw. Korona bei Pulverlacken oder die Verarbeitung mit Becherpistole bzw. 2K-Anlage inkl. Ausbesserung bei Flüssig­lacken berücksichtigt werden müssen", so der Lackexperte. Zusätzlich gilt es, Variationen der zahlreichen Verfahrensparameter bei den Beschichtern zu beachten – darunter unterschiedliche Einbrennbedingungen bei Pulverlacken, eine forcierte Trocknung bzw. die Trocknung bei Raumtemperatur von Flüssiglacken.

Support und Logistik rund um den Globus

"Unabhängig davon, ob mit Pulver- oder Flüssiglacken beschichtet wird, gilt: Die Übereinstimmung hinsichtlich Korrosionsschutz und chemischer Beständigkeit, Farbton, Glanz und Struktur muss im Rahmen der technischen Limits gegeben sein", so Kämpf. Für Kunden aus dem Maschinenbau bietet FreiLacke verschiedene Systembausteine an. "Wir wählen und entwickeln gemeinsam mit den Kunden das optimale, auf die speziellen Anforderungen zugeschnittene Beschichtungssystem aus. Unsere Pulver- und Flüssiglacke werden dabei immer technisch exakt aufeinander abgestimmt durch Anwendung entsprechender Produktplattformen und Einsatz moderner physikalischer Messtechnik." Als Hersteller sämtlicher Lacke stehen dem Anwender dabei verlässliche Zahlen für Vergleichsrechnungen zur Verfügung. Damit die Oberflächen wie aus einem Guss aussehen, setzt man bei FreiLacke auf den Einsatz moderner Messmethoden zur Absicherung der Prozessfähigkeit. Dazu gehören die Farbmessung unter Implementierung geeigneter Farbtoleranzsysteme bzw. Farbmessformeln mit engen Toleranzgrenzen. Die Glanzmesstechnik mit einem Messwinkel von 60° wird zur Charakterisierung der Beschichtungsoberfläche herangezogen, alternativ in Ergänzung zur visuellen Bewertung. "Einen geeigneten Ansatz zur Bewertung der Strukturoberfläche und zur 3D-Topographieanalyse inklusive Bestimmung der Rauheitsparameter Ra, Rz bietet der Einsatz berührungsloser photometrischer Messverfahren", erklärt Kämpf. Zudem setzt das Unternehmen auf Oberflächenspezifikationen, Prüfanweisungen sowie aufwändige Dokumentation – inklusive Sollwert-Bleche/Min-Max-Grenzmuster.

Emil Frei GmbH & Co. KG, Bräunlingen, Harald Kämpf, Tel. + 49 151 171 179 04, h.kaempf@freilacke.de, www.freilacke.de

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