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17.10.2019

Pulverbeschichten

Pulverbeschichten: 08.01.2015

Arbeitsschutz beim Pulverbeschichten

Aktuelle Vorschriften kennen

Verschiedene europäische Richtlinien und konkretisierende Normen geben Sicherheitsanforderungen für Lackierkabinen und Sprühpistolen vor. Roland Knopp, Fachreferent für Arbeitssicherheit beim Pulverbeschichten, Lackieren und Trocknen bei der Berufsgenossenschaft Holz und Metall, rät Pulverbeschichtern, sich mit den aktuellen Vorschriften vertraut zu machen, um Sicherheitslücken vorzubeugen.

Roland Knopp, Fachreferent bei der BG Holz und Metall, rät Pulverbeschichtern, sich mit den aktuellen Vorschriften vertraut zu machen. Quelle: BGHM

Roland Knopp, Fachreferent bei der BG Holz und Metall, rät Pulverbeschichtern, sich mit den aktuellen Vorschriften vertraut zu machen. Quelle: BGHM

Neben der bereits bestehenden Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und der im März 2014 veröffentlichten ATEX-Richtlinie 2014/34/EU geben Europäische Sicherheitsnormen klare Anforderungen vor. Die EN 12981 "Spritzkabinen für organische Pulverlacke" wird derzeit überarbeitet und mit anderen Einzelnormen zu Lackierkabinen und Kombikabinen zusammengefasst. Die Norm wird momentan im Bereich Steuerungsanforderungen, Sicherheit an Nachbeschichterplätzen, und Einteilung der Ex-Zonen in Pulverkabinen diskutiert und optimiert. "Bei der Ex-Zoneneinteilung wird die Neuauflage der EN 12981 den Pulverbeschichtern voraussichtlich deutliche Erleichterungen bringen", meint Roland Knopp. So werden nach der neuen Norm alle Ex-Zonen außerhalb der Kabine wegfallen. Und in geschlossenen Rückgewinnungsanlagen, bisher pauschal in Zone 20 einzustufen, wird auf Grundlage des tatsächlichen Staubanfalls eine weniger scharfe Zoneneinteilung erlaubt. "Auch über aktuelle Entwicklungen im betrieblichen Regelwerk, beispielsweise die Betriebssicherheitsverordnung, die Gefahrstoffverordnung und das zugehörige Regelwerk sollten Pulverbeschichter informiert sein. Die aktuelle TRGS 900 "Luftgrenzwerte" stuft Pulverlack als Allgemeinstaub ein. Wichtig: Der zugehörige Grenzwert für den Feinstaubanteil wird von bisher 3 mg/m3 auf etwa 0,6 mg/m3 gesenkt. Das bedeutet, dass in Zukunft häufiger FFP2-Staubschutzmasken benutzt werden müssen."

BGHM Berufsgenossenschaft, Hannover, Fachbereich Pulverbeschichtung,Lackieren, Trocknen, Roland Knopp, Tel. +49 511 8118-14263, roland.knopp@bghm.de, www.bghm.de     

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