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Pulverbeschichten

Pulverbeschichten: 31.03.2015

Feuerverzinkten Stahl beschichten

Ausgasungen vermeiden

Die Beschichtung von feuerverzinktem Stahl ist eine  besondere Herausforderung, da Ausgasungen auftreten können, die zu optisch inakzeptablen Oberflächen und teuren Nacharbeiten führen.

Volker Ostrowski

Volker Ostrowski

Der Lohnbeschichter Wiegel Isseroda Pulverbeschichten verwendet daher bevorzugt Stahlteile aus den Verzinkereien der Wiegel-Gruppe. "Bei diesem Stahl können wir uns auf eine beschichtungsgerechte Qualität verlassen und das Ausgasungsproblem tritt bei uns zum Glück sehr selten auf", berichtet Volker Ostrowski, Werkleiter des Unternehmens. Trotzdem wird besonderes Augenmerk auf die Qualitätskontrolle bei Wareneingang gelegt, da sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass Teile mit außergewöhnlich hohen Zinkschichtdicken öfter als "normalbeschichtete" Teile zum Ausgasen neigen. In der Praxis geht das Unternehmen so vor:

  • Warenlieferungen aus den Wiegel-Verzinkereien werden mit einem Begleitschein angeliefert, auf dem besonders hohe Schichtdicken dokumentiert sind
  • Die hauseigene Wareneingangskontrolle misst die Schichtstärken nach und informiert bei Auffälligkeiten die Produktionsleitung
  • Bei zu hohen Zinkschichtstärken wird das Material trocken gelagert und mit einem Teil wird eine Probebeschichtung (Vorabbeschichtung) durchgeführt

"Kommt es bei diesem einen Teil zu Ausgasungen, ist der Schaden überschaubar." Sollte es bei der Probebeschichtung zu Ausgasungen kommen, besteht die Möglichkeit das Material neu zu verzinken, intensiv zu tempern oder mit einer dünnen Grundierung zu versehen. Dabei entstehende Kosten müssen mit dem Kunden vorab geklärt werden. "Diese Vorgehensweise, die seit einigen Jahren angewendet wird, stellt sicher, dass wir insgesamt mit Ausgasungen von verzinktem Material so gut wie keine Probleme haben", erklärt Volker Ostrowski.

Wiegel Isseroda Pulverbeschichten, Isseroda, Volker Ostrowski, Tel. +49 3643 826915, volker.ostrowski@wiegel.de, www.wiegel.de

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