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25.10.2020

Pulverbeschichten

Pulverbeschichten: 21.03.2017

Lackierfehler durch Infrarottempern vermeiden

Ein Projekt des Forschungsinstituts Edelmetalle + Metallchemie beschäftigte sich mit der Klärung von ausgasungsbedingten Oberflächendefekten auf pulverbeschichteten Leichtmetallgussteilen und der Vermeidung solcher Defekte mittels Infrarottempern.

Ausschlaggebend für dieses Schadensbild ist die erhöhte Temperaturbelastung während des Einbrennprozesses der Pulverlackierung, die zur Ausgasung von Leichtmetallgussteilen aus Aluminium und Magnesium führt. Die Folgen sind Bläschen und Krater im Beschichtungsstoff, die nicht nur die optischen Eigenschaften beeinträchtigen, sondern auch die Korrosionsbeständigkeit verringern können. Massenspektrometrische Untersuchungen zeigen, dass infrarotgetemperte Leichtmetallgussteile nach einer Verweilzeit von lediglich 5 min annähernd gleiche Ausgasungsmengen wie praxisübliche, konventionell getemperte Gussteile (1 h bei 250 °C) aufweisen. Durch die Integration des IR-Temperprozesses in die Trocknung der Konversionsbehandlung kann, bei geringerem Zeit- und Energieaufwand, die Häufigkeit der Oberflächendefekte deutlich verringert werden. Darüber hinaus lässt sich durch diese Maßnahme der Trocknungsgrad der alternativen Konversionsbehandlungen erhöhen, wodurch die Korrosionsbeständigkeit des Beschichtungssystems tendenziell verbessert wird. Das IGF-Vorhaben der Forschungsvereinigung Verein für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie, Schwäbisch Gmünd, Christof Langer, Tel. +49 7171 1006-500, langer@fem-online.de, www.fem-online.de

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