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17.10.2019

Trocknen

Trocknen: 01.04.2011

Wärmeprozesse automatisierbar machen

Mit IR-Wärmetechnologie lässt sich Schüttgut ebenso zuverlässig trocknen wie große flache Metallteile. Wichtig ist in beiden Fällen eine exakt angepasste Wärmequelle an Produkt und Prozess.

Die Trocknung von Dekorlack auf Steinen wird im hauseigenen Anwendungszentrum getestet. Quelle: Heraeus Noblelight

Die Trocknung von Dekorlack auf Steinen wird im hauseigenen Anwendungszentrum getestet. Quelle: Heraeus Noblelight

Häufig lohnt es sich, die gesamte Anlage gleich mit auf den Prüfstand zu stellen, um den Ausstoß zu erhöhen und den Energieverbrauch zu minimieren. Im Praxispark – Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik bietet Heraeus Noblelight die Möglichkeit, Anwendungsspezialisten vor Ort zu befragen. Um den Trocknungsanforderungen unterschiedlichster Beschichtungen auf vielen Produkten zu entsprechen, muss die Wärmequelle an Produkt und Prozess angepasst sein.

IR-Systeme helfen, die erforderlichen Wärmeschritte bei der Trocknung effizient zu realisieren. Für alle Beschichtungsprozessen gilt es, die Beschichtungssysteme in sehr guter Qualität aber möglichst schnell und mit minimalem Energieeinsatz zu trocknen. So muss man Metallplatten über die gesamte Fläche homogen erwärmen, um die Qualität der Beschichtung zu garantieren. Eine genau abgestimmte Strahleranordnung kombiniert mit einer ausgeklügelten Steuerung bringt dabei deutliche Verbesserungen. Schüttgut lässt sich durch die richtige Führung in der Anlage, die optimal ausgerichtete Steine oder Granulatkörner zur Strahlung hin sichert, wesentlich effizienter trocknen.

Diverse Anforderungen

Viele Beschichtungsschritte stellen Anforderungen, die nicht mit Standardwärmequellen lösbar sind. Das Lacksystem gibt dabei die Rahmendaten vor. So verdunstet Wasser langsamer als Lösemittel. Dadurch trocknen IR-Strahler Wasserlacke deutlich schneller, da man sie bestmöglich an die Absorptionseigenschaften von Wasser anpassen kann. Nano-Beschichtungen erfordern zum Teil sehr hohe Temperaturen, die IR-Strahler zuverlässig liefern. Pulverlack muss schnell angeliert werden. Spart es doch Zeit und Geld, wenn nur Lack und Oberfläche erhitzt werden. Die Produkte sind so nach dem Wärmeschritt wesentlich schneller bereit zur Weiterverarbeitung.

Reduzierte Energie- und Materialkosten erweisen sich als wichtiger Baustein für Industrieunternehmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern. Dabei ist oft sinnvoller und kostengünstiger, die vorhandene Anlage zu verbessern als eine neue zu beschaffen. Ein neu gestaltetes Consulting-Team bietet beim Unternehmen Heraeus Noblelight den Kunden Unterstützung u.a. durch individuelle Beratung sowie praxisorien-tierte Planung.

Möglichkeiten der IR-Wärmetechnologie hinsichtlich des Energieeinsatzes:

  • hohe Wärmeübertragungskapazität
  • kontaktfreie Wärmeübertragung
  • hoher Wirkungsgrad
  • effiziente Energieübertragung durch optimale Wellenlänge
  • örtlich begrenzter Energieeinsatz durch Anpassung an die Form der Produkte
  • zeitlich begrenzter Energieeinsatz durch schnelle Reaktionszeiten.

Heraeus Noblelight GmbH, Kleinostheim, Dr. Marie-Luise Bopp, Tel +49 6181 35-8547, hng-infrared@heraeus.com, www.heraeus-noblelight.com

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