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31. Mrz 2020 // Schienenfahrzeuge

Lohnbeschichtung für die Bahnindustrie

In einer aktuellen Umfrage hat die Redaktion BESSER LACKIEREN eine Gruppe Lohnbeschichter gefragt, ob sie für die Bahnindustrie beschichten. Laut dem Ergebnis tut dies ein hoher Anteil der Dienstleistungsunternehmen.

In der Stichprobe der befragten Beschichter lackierten gut die Hälfte für die Bahnindustrie. Grafik: Redaktion

In der Stichprobe der befragten Beschichter lackierten gut die Hälfte für die Bahnindustrie. Grafik: Redaktion

Lars Walther von der Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung (QIB) schätzt, dass über 70 deutsche Unternehmen eine Bahnzulassung gemäß DBS 918340 haben. Mit der Schienenfahrzeuglackierung sind besondere Herausforderungen für Lohnbeschichter verbunden. Mit der Vielzahl an Einzelteilen, die in einem Schienenfahrzeug verbaut sind und von Lohnbeschichtern lackiert werden, sind unterschiedliche Ansprüche verbunden. Bei Teilen im Außenbereich etwa ist der Korrosionsschutz von zentraler Bedeutung, während für den Innenbereich andere Parameter wichtig sind. "Man kann durchaus sagen, wer für den Außenbereich beschichten kann, der ist auch technisch in der Lage den Innenbereich abzudecken – aber nicht umgekehrt", erläutert Lars Walther. Entsprechend bieten manche der Lohnbeschichter ihre Dienste sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich an, doch auch Spezialisierungen auf nur einen der Bereiche sind zu beobachten.
In BESSER LACKIEREN 6/2020 erfahren Sie, welche Herausforderung in der Informationskette vom  Einkäufer der Schienenfahrzeuge bis zum Lohnbeschichter auftreten können und welche Standards derzeit zum Tragen kommen.

Zum Netzwerken:
Qualitätsgemeinschaft ­Industriebeschichtung QIB, Schwäbisch Gmünd, Lars Walther, Tel. +49 7171 1040-837, info@qib-online.com, www.qib-online.de

Bücher

Arbeits- und Aufgabenheft der Lackiertechnik

Das Arbeits- und Aufgabenheft unterstützt angehende Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik (VfB) bei ihrer Ausbildung und hilft ihnen dabei, sich optimal auf Klassenarbeiten und Prüfungen vorzubereiten. Es bildet - zusammen mit dem Lernbuch der Lackiertechnik - eine wichtige Grundlage für die Aus- und Weiterbildung in der Beschichtungstechnik. In seiner jüngsten Auflage bietet das Heft einen erweiterten Umfang von insgesamt 120 Seiten sowie aktualisierte Inhalte. Die praxisorientierten Themen und Fragen im neuen Arbeits- und Aufgabenheft befassen sich mit allen relevanten Bereichen der Lackiertechnik, von den Materialien über die verschiedenen Zerstäubungsvarianten bis zum Arbeitsschutz. An die Lackierpraxis angelehnte Fallbeispiele ergänzen das Heft. Das Arbeits- und Aufgabenheft der Lackiertechnik ist jetzt in einer neuen, erweiterten Auflage erschienen. Die Autoren Thomas Feist und Dennis Lehmann haben die Inhalte umfassend überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht.

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