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22. Jun 2022 // Automobillackierung

Nachhaltigere Lackiererei

Die BMW Group investiert aktuell in Dingolfing, ihrem größten europäischen Produktionsstandort, rund 60 Mio. Euro in einen noch ressourcen- und energieeffizienteren Lackierprozess.

Ein Roboter lackiert oversprayfrei eine Karosserie in einer Lackierkabine
Für die individuelle Lackierung von BMW M4 Coupés kommt die oversprayfreie Lackiertechnologie in Dingolfing bereits zum Einsatz. Sie soll noch in diesem Jahr im BMW-Produktionsnetzwerk in Serie gehen.
Foto: BMW

Zu den Maßnahmen zählen die Umrüstung weiterer Lackierlinien auf Trockenabscheidung und die Integration einer innovativen Wasseraufbereitung für die KTL-Anlage. Damit spart der Automobilhersteller mehrere Tausend Tonnen CO2. Parallel dazu werden damit die Ressource Wasser geschont und der Lösemittelverbrauch erheblich verringert. Einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet die sukzessive Umstellung der Lackiererei von der Nassauswaschung auf die Trockenabscheidung von Lackpartikeln. Dabei wird der Lack-Overspray, der in der Kabine nicht auf der Karosserie landet, statt wie bislang mit Wasser jetzt mit Kalksteinmehl aufgefangen. Ein weiterer Vorteil der Trockenabscheidung: Es kann bis zu 80% im Umluftbetrieb gearbeitet werden, sodass weniger Luft temperiert und befeuchtet werden muss. Ein weiterer Ansatz für ein nachhaltigeres Lackieren ist es, den Overspray zu reduzieren. Vielversprechend ist hier ein im BMW Group Werk Dingolfing pilotiertes Verfahren einer komplett oversprayfreien Lackiertechnologie.

Lesen Sie hierzu weitere Einzelheiten in Ausgabe 11/2022 von BESSER LACKIEREN.

Zum Netzwerken:

BMW Group Werk Dingolfing, Bernd Gress, Manuel Sattig, Tel. +49 8731 76-22020, manuel.sattig@bmwgroup.com, www.bmwgroup.com

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