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14. Nov 2022 // Automobillackierung

Zukunft Wasserstoff

Als weltweit erstes Automobilwerk pilotiert das BMW Group Werk Leipzig derzeit in seiner Lackiererei eine neu entwickelte Brennertechnologie, womit neben Erdgas auch grüner Wasserstoff genutzt werden kann.

Blick auf den brennstoffflexiblen Wasserstoffbrenner
Im BMW Werk Leipzig kommt jetzt ein brennstoffflexibler Wasserstoffbrenner in der Lackiererei zum Einsatz.
Foto: BMW

Der hier eingesetzte Brenner ist dazu in der Lage, Wasserstoff (H2) und den Erdgashauptbestandteil Methan (CH4) zu verbrennen. Auch Gemische aus beiden Stoffen können zum Betrieb genutzt werden. Entwickelt wurde das neue System in Kooperation mit der Firma Saacke. Bei der Integration eines Sicherheitskonzepts war zusätzlich auch Fraunhofer Institut IFF beteiligt. Der neue Brenner ist Teil der BMW-Strategie hin zu standortspezifischen Lösungen zur Reduktion von CO2-Emissionen. Im Fall des Werks Leipzig besteht eine gute Chance auf eine ausreichende leitungsgebundene Verfügbarkeit grünen Wasserstoffs, da in der Region derzeit ein Wasserstoffnetz entsteht. Auf dem Leipziger Werksgelände befindet sich Wasserstoff auch schon seit rund zehn Jahren als Energieträger im Einsatz. Mit über 130 Flurförderfahrzeugen, die mit Brennstoffzellen betrieben werden, verfügt das Werk Leipzig über die deutschlandweit größte Flotte. Aktuell stehen fünf Wasserstofftankstellen auf dem Gelände für die Intralogistik des Unternehmens zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in Ausgabe 19/2022 von BESSER LACKIEREN.

Zum Netzwerken:

BMW Group Werk Leipzig, Kai Lichte, Tel. +49 341 445-38000, kai.lichte@bmwgroup.com, www.bmwgroup.com

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