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27. Sep 2020 // Automobillackierung

Fertigungstiefe deutlich erweitert

Regine Krüger

Mit der Investition in eine neue Lackieranlage macht sich die BIA-Gruppe, ein internationaler Automobilzulieferer, unabhängig von externen Beschichtern. Nun kann das Unternehmen auch intern der gestiegenen Nachfrage nach lackierten Kunststoffbauteilen nachkommen.

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Die Bauteile werden auf speziellen Rahmen mit seitlicher Aufnahme durch den Handlingsroboter transportiert.
Foto: BIA

„Manche Teile sind einfach besser zu lackieren“, erklärt Dr. Felix Heinzler, Leiter Entwicklung und Prozesstechnik. „Wir wollten uns flexibler aufstellen, neue Marktsegmente erschließen und haben uns deshalb für eine eigene Lackierung entschieden.“ Angesichts der gestiegenen Nachfrage nach Alternativen zu galvanisierten Echtmetalloberflächen in Form von lackierten Kunststoffbauteilen investierte BIA in Kooperation mit dem Hersteller Rippert rund ein Jahr in ein maßgeschneidertes Anlagenkonzept. Heinzler berichtet: „Wir hatten tatsächlich recht viele Sonderwünsche. Aber es ist uns gelungen, eine flexible und kompakte Anlage zu bauen, die gleichzeitig eine effiziente Serienfertigung ermöglicht.“ Zentraler Bestandteil der neuen Anlage ist ein leistungsstarker Sechsachs-Roboter, in dessen Peripherie alle relevanten Lackierprozessschritte angeordnet sind. Unter anderem findet sich hier etwa der technologisch neuartige, temperierte Rundtrocknerofen.

 

Einen ausführlichen Einblick in die neue Anlage erhalten Sie in BESSER LACKIEREN 15/2020.

Zum Netzwerken:

BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co. KG, Solingen, Dr. Felix Heinzler, Tel. +49 212 22330-340, felix.heinzler@bia-group.com, www.bia-group.com

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