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13. Okt 2020 // Automobillackierung

Qualität mit KI steigern

Pilotprojekt zur Erfassung und Auswertung von Staubpartikeln bei BMW


Staubpartikel – seien sie noch so klein – können das Aussehen einer lackierten Oberfläche erheblich stören. Vor diesem Hintergrund führt BMW aktuell ein Pilotprojekt durch, das mit Hilfe permanenter Staubpartikelmessung und künstlicher Intelligenz (KI) die Lackqualität prognostizieren und verbessern soll. Das Pilotprojekt setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: der automatischen Oberflächeninspektion, der kontinuierlichen Erfassung und Analyse von Staubpartikeln sowie einer Datenbank zur Prognose der Lackqualität.

BL_Staubsensor
Im Rahmen des Pilotprojekts hat BMW, wie hier im Bereich der Federwalzen, zusätzliche Sensoren zur Erfassung von Staubpartikeln installiert.
Foto: BMW

Im Münchner BMW-Werk durchläuft seit 2017 jede fertig lackierte Karosserie eine automatische Oberflächeninspektion. Hier scannen vollautomatische Roboter den Lack und leiten bei Fehlern eine entsprechende Überprüfung ein. Zur automatischen Fehlererkennung zählen auch Daten über Staubeinschlüsse, die BMW über Smart Data Analytics herausfiltert. Diese Daten dienen als Grundlage für den Aufbau einer umfassenden Datenbank zur Staubpartikelanalyse. Für das Pilotprojekt hat BMW zusätzliche Sensoren zur Erfassung von Staubpartikeln installiert. Die damit erfassten Live-Daten gleichen die IT-Spezialisten dann mittels KI-Algorithmen, um die Oberflächenqualität der zum Zeitpunkt der Erfassung lackierten Karosserien vorherzusagen.

Mehr über das Pilotprojekt lesen Sie in BESSER LACKIEREN 17/2020.

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BMW Group, München, Hermann Stoegmeier, andrea.hagner@bmw.de, www.bmw.de

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