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15. Dez 2021 // Lohnbeschichtung

Lackierprozess integriert

Jan Gesthuizen

Die Schürer GmbH Metallwarenfabrik hat kürzlich in eine automatisierte Pulverbeschichtung investiert. Die Anlage ist speziell für Anwender konzipiert, die in die automatische Beschichtung einsteigen wollen. Schürer hat damit die Oberflächenqualität und den Durchsatz gesteigert.

Automatische Beschichtung von Werkstücken
Die integrierte Pulverlackierung sorgt für deutlich mehr Output bei höherer Qualität.
Foto: Redaktion

Das Unternehmen ist zum einen Hersteller von Haushalts- und Ofenwaren und zum anderen auch in der Lohnfertigung aktiv. Inzwischen zählt sogar die Automobilindustrie zu seinen Kunden. Vor Anschaffung einer automatisierten Anlage konnte Schürer nur im kleinen Umfang selbst Lackierarbeiten vornehmen. Dafür kamen zwei kleine Handkabinen und ein kleiner Einbrennofen zum Einsatz. „Das hat überhaupt nicht ausgereicht“, erklärt Firmeneigentümer Thomas Schürer. „80 bis 90% unserer Waren haben wir zur Fremdbeschichtung rausgegeben“, ergänzt er. Um trotz des begrenzten Raums eine Lösung zu finden, wandte Schürer sich an die Experten von Wagner. Die Wahl fiel schließlich auf das „E-Line“-System, das aufgrund seines Baukastenprinzips individuell konfigurierbar ist. So kann auf teure Komfortfunktionen verzichtet werden. Stattdessen kommen Komponenten zum Einsatz, die wesentlich zu einer hohen Beschichtungsqualität beitragen. Die Investition hat sich für Schürer gelohnt, denn das Unternehmen gibt seit Inbetriebnahme der Anlage nur noch wenige Aufträge in die Lohnbeschichtung.

Weitere Details lesen Sie in BESSER LACKIEREN Ausgabe 20/2021.

Zum Netzwerken:

Schürer GmbH Metallwarenfabrik, Grünhain-Beierfeld, Thomas Schürer, Tel. + 49 3774 760788–0, t.schuerer@metallwaren-schuerer.de, www.metallwaren-schuerer.de

J. Wagner GmbH, Marktdorf, Hans-Joachim Heyn, Tel. +49 64 66 911 49 51, hans-joachim.heyn@wagner-group.com, www.wagner-group.com

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