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10. Aug 2021 // Sonstige-Beschichtungen

Wertvolle und empfindliche Güter schützen

Dr. Marc Entenmann und Heinz Greisiger

Das Fraunhofer IPA untersucht aktuell den Einfluss von unterschiedlichen Partikeln in typischen Barrierebeschichtungen für verschiedene Endanwendungen. Ziel ist, die Barrierewirkung gegen Feuchte durch gezielte Oberflächenmodifikation zu optimieren.

Diagramm zur Beziehung Gewichtszunahme (g) und Belastungsdauer (h)
Vergleich der Barrierewirkung von unterschiedlichen Barrierebeschichtungen gegenüber Kondenswasser; bestimmt als Massenzunahme des beschichteten Substrats in Abhängigkeit von der Belastungsdauer.
Grafik: Fraunhofer IPA

Barrierebeschichtungen ergänzen Verpackungen neben ihrer Funktion als Behälter um eine zusätzliche Schutzfunktion. Dabei spielt vor allem der Schutz vor Umwelteinflüssen wie Feuchte-, Sauerstoff-, Licht- und Wärmeeinwirkung eine wichtige Rolle. Eine Möglichkeit zur Herstellung solcher Barrierebeschichtungen stellt der Einsatz spezieller Bindemittel dar. Diese können durch den Einsatz von funktionellen Partikeln bzw. funktionalen Füllstoffen aufgewertet werden. In den Untersuchungen konnte aufgezeigt werden, dass die Schutzwirkung einer Barriereschicht dann besonders effektiv ist, wenn die funktionalen Partikel nicht nur eine gezielte Oberflächenmodifizierung aufwiesen, sondern diese zudem zusätzlich reaktiv gestaltet wurde.

In BESSER LACKIEREN 12/2021 lesen Sie hierzu weitere Details, darunter einen beispielhaften Einsatz von oberflächenmodifizierten funktionalen Partikeln im Kondenswassertest.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. + 49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,

Dr. Marc Entenmann, Tel. + 49 711 970-3854, marc.entenmann@ipa.fraunhofer.de,

Heinz Greisiger, Tel. + 49 711 970-3849, heinz.greisiger@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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