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26. Nov 2021 // Unternehmensmeldungen

Die besten Lackierereien des Jahres 2021

Marko Schmidt

Im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung sind am 25. November 2021 die besten und innovativsten Inhouse-Lackierer und Lohnbeschichter mit dem BESSER LACKIEREN Award 2021 ausgezeichnet worden. Die nominierten Unternehmen hatten zuvor das anspruchsvolle Auswahlverfahren der BESSER LACKIEREN Award-Jury durchlaufen.

Fotomontage von Screenshots der Referenten und Preisträger
Die Preisträger und die Jury des BESSER LACKIEREN Awards. Bereits zum neunten Mal wurden Spitzenleistungen lackierender Unternehmen ausgezeichnet, die unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten produzieren und lackieren. Am 1. Januar 2022 startet der Wettbewerb um den BESSER LACKIEREN  Award 2022.
Foto: Redaktion

In der Kategorie Lohnbeschichter mit weniger als 50 Mitarbeitern verlieh die Jury den Award an die Bader Pulverbeschichtung GmbH aus Aalen. Der Lohnbeschichter hat sich unter dem Motto „Flexibilität ist unser Stärke, Qualität unsere Leidenschaft“ auf die Pulver- und Duplexbeschichtung spezialisiert.

Die ACC Automotive Coating Center GmbH aus Urbach erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Lohnbeschichter mit 50 bis 100 Mitarbeitern. Das Unternehmen lackiert mit innovativen Techniken hochflexibel und vollautomatisch sowohl mit wasserbasierten als auch mit lösemittelbasierten Lacken. Es legt dabei großen Wert auf die Gesundheit der Beschäftigten und auf den sicheren Umgang mit allen verwendeten Stoffen.

Den Preis in der Kategorie Lohnbeschichter mit mehr als 100 Mitarbeitern erhielt die Piesslinger GmbH aus dem österreichischen Molln. Das Unternehmen beliefert Fenster- und Türenhersteller sowie Metallbauer, aber auch die Automobilindustrie oder Produzenten von Haushaltsgeräten. Die Jury zeigte sich vor allem beeindruckt von der Nachhaltigkeit, mit der das Unternehmen Mitarbeiter aufbaut und qualifiziert, Prozesse akribisch aufsetzt, dokumentiert und abprüft und sich innovativen Herausforderungen wie der Digitalisierung dieser Prozesse stellt.

In der Kategorie Inhousebeschichter mit weniger als 50 Mitarbeitern zeichnete die Jury die Ditter Plastic GmbH + Co KG aus Haslach aus. Das Unternehmen ist Hersteller hochwertiger Kunststoffspritzgussteile und hat im Laufe seiner siebzigjährigen Geschichte immer den Anschluss an aktuelle Trends gehalten. Es zeichnet sich gleichzeitig durch traditionelle Werte aus: Ausbildung des eigenen Personals wo möglich, hohe Fertigungstiefe und Erzeugung einer kundengerechten Qualität in der Produktion durch Kriterien wie Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.

In der Kategorie Inhousebeschichter mit 50 bis 150 Mitarbeitern vergab die Jury aufgrund eines nahezu identischen Exzellenzmaßes zwei Auszeichnungen. Jeweils einen Award erhielten die H.P. Kaysser GmbH aus Leutenbach sowie die Kunststoff Helmbrechts AG in Helmbrechts.
H.P. Kaysser bietet die gesamte Bearbeitung rund ums Blech – von einfachen Blechteilen bis zu hochkomplexen, mit Elektronik versehenen Baugruppen unter einem Dach. Im Rahmen einer Modernisierung entstanden hochmoderne, energie- und materialsparende sowie umweltfreundliche Anlagen für die Beschichtung bestellter oder für die eigenen Systemlösungen benötigter Metallteile.
Die Kunststoff Helmbrechts lackiert Kunststoffbauteile, die in der Automobilindustrie, in der Telekommunikation, Medizintechnik sowie in der Industrie zum Einsatz kommen. All diesen Sparten ist gemein, dass sie hohe Anforderungen hinsichtlich Optik, Haptik, Haltbarkeit sowie Korrosionsschutz erfüllen müssen. Das Unternehmen ist immer auf dem Weg, neue Technologien zu entwickeln und zu implementieren und behält dabei die Nachhaltigkeit der Beschichtungsprozesse im Auge.

In der Kategorie Inhouse-Beschichter über 150 Mitarbeiter zeichnete die Jury die Audi AG aus. Der Automobilhersteller erhielt den Preis für die Fähigkeiten, Dinge ganzheitlich zu betrachten, bereit zu sein, alles Bestehende zu hinterfragen und Themen, wie beispielsweise Materialeffizienz im Schichtaufbau einer Automobillackierung, frühzeitig zu erkennen und schnell umzusetzen.

Die Aufzeichnung der Preisverleihung ist jetzt online.

Die Beschichtungssystem- und Lackiertechnik spielt als Querschnittstechnologie in praktisch allen Bereichen der Industrieproduktion und der Herstellung von Konsumgütern eine entscheidende Rolle. Um die besten Strategien und effizientesten Konzepte in der industriellen Lackiertechnik zu ermitteln, haben BESSER LACKIEREN und das Fraunhofer IPA den Wettbewerb ins Leben gerufen. Der Wettbewerb um den BESSER LACKIEREN Award 2022 startet am 1. Januar 2022.

Zum Netzwerken:

Vincentz Network, Hannover, Redaktion BESSER LACKIEREN, Marko Schmidt, Tel. +49 511 9910-321, marko.schmidt@vincentz.net, www.besserlackieren-award.de

Der BESSER LACKIEREN Award

... ist ein internetunterstützter Benchmark-Wettbewerb für industrielle Lackierbetriebe. Er wird jährlich von der Redaktion BESSER LACKIEREN und dem Fraunhofer IPA ausgeschrieben, sodass ein Unternehmen mehrmals teilnehmen kann. Bewerben können sich alle Unternehmen, die im deutschsprachigen Raum industriell lackieren. Dabei richtet sich der Wettbewerb sowohl an Inhouse- als auch an Lohnbeschichter.

Bücher

Arbeits- und Aufgabenheft der Lackiertechnik

Das Arbeits- und Aufgabenheft unterstützt angehende Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik (VfB) bei ihrer Ausbildung und hilft ihnen dabei, sich optimal auf Klassenarbeiten und Prüfungen vorzubereiten. Es bildet - zusammen mit dem Lernbuch der Lackiertechnik - eine wichtige Grundlage für die Aus- und Weiterbildung in der Beschichtungstechnik. In seiner jüngsten Auflage bietet das Heft einen erweiterten Umfang von insgesamt 120 Seiten sowie aktualisierte Inhalte. Die praxisorientierten Themen und Fragen im neuen Arbeits- und Aufgabenheft befassen sich mit allen relevanten Bereichen der Lackiertechnik, von den Materialien über die verschiedenen Zerstäubungsvarianten bis zum Arbeitsschutz. An die Lackierpraxis angelehnte Fallbeispiele ergänzen das Heft. Das Arbeits- und Aufgabenheft der Lackiertechnik ist jetzt in einer neuen, erweiterten Auflage erschienen. Die Autoren Thomas Feist und Dennis Lehmann haben die Inhalte umfassend überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht.

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