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07. Jan 2021 // Mess- und Prüftechnik

Neue Ansätze zum Stapeltest

Regine Krüger

Der oberösterreichische Stahl- und Technologiekonzern voestalpine entwickelt aktuell neue Schnellkorrosionsprüfungen. Der veränderte Stapeltest hat das Potenzial, die Prüfzeit erheblich zu reduzieren.

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Durch den neu entwickelten Stapeltest werden die Prüfzeit maßgeblich reduziert und praxiskonforme Korrosionsschadbilder erzeugt.
Foto: voestalpine

Die bisherige Vorgehensweise beim „Stapeltest“, eines Prüfverfahrens zur Korrosionsbeständigkeit von Stahlblechen in Schwitzwasseratmosphäre über einen Zeitraum von 20 Tagen, ist langwierig und durch einen komplizierten Aufbau geprägt. Zwischen einer Grund- und einer Deckplatte werden fünf Stahlbleche aufeinandergestapelt. Dieser Aufbau wird dann auf einem mit Kerben versehenen Rohr platziert, mit einem Gewicht beschwert und schließlich für nahezu drei Wochen in Schwitzwasseratmosphäre belassen. Die Reproduzierbarkeit des Tests ist maßgeblich davon abhängig, ob der zu erzielende Spalt zwischen den Blechen durch genaues Richten der Bleche erreicht wurde oder nicht. Das voestalpine-Team „Korrosionsschutz und Dünnfilmbeschichtungen“ um Dr. Karl-Heinz Stellnberger hat genau an diesem Punkt angesetzt und den „Stapel“ neu definiert: zwischen zwei Metallblöcken werden gestanzte Stahlronden durch das Anzugsmoment in Form gebracht, um den Spalt zwischen den Blechen und den Liniendruck im Stahlcoil zu reproduzieren.

Mehr über den neuen Test erfahren Sie in BESSER LACKIEREN 21/2020.

Zum Netzwerken:

voestalpine Stahl GmbH, A-Linz, Dr. Karl-Heinz Stellnberger, Tel. +43 50304 15-9285, karl-heinz.stellnberger@voestalpine.com, www.voestalpine.com

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