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30. Jun 2021 // Mess- und Prüftechnik

Den Sprühnebel formen

Jonathan Höfer und Kristijan Widmann

Beim Einsatz von Hochrotationszerstäubern gilt es, die Parameter richtig einzuschätzen. Im vierten Serienteil über den Einfluss verschiedener Parameter der Hochrotationsglocke geht es um den Einfluss der Lenklüfte.

Diagramm Lenkluft 1
Die Auswirkungen auf die Schichtdicke und die Schichtbreite entwickelt sich annähernd linear mit steigender Lenkluft 1.
Grafik: Höfer / Widmann

Jonathan Höfer und Kristijan Widmann, beide Staatlich geprüfte Techniker für industrielle Beschichtungstechnik, haben Versuche mit einer Glocke mit glatter Abrisskante und zwei Lenklüften durchgeführt. Die Lenklüfte im Versuch sind Lenkluft 1 (außen) mit einem Ring aus 60°-Bohrungen und die Lenkluft 2 (innen) mit einem Ring aus 90°-Bohrungen. Die Lenkluft 1 wird vor allem zur Ausweitung des Spritzbildes eingesetzt. Sie kann jedoch auch dazu dienen, Verwirbelungen zu erzeugen, etwa um Metallic-Effekte mit dem Hochrotationszerstäuber umzusetzen. Mit steigender Lenkluft 1 konnte im Versuch die Ausweitung des Spritzbildes gezeigt werden. „Überraschend war, dass es bei sehr hohen Lenklüften (ab 500 Nl/min) zu einem gegenteiligen Effekt kommen kann, nämlich zu höheren Schichtdicken und einem deutlich schmaleren Spritzstrahl.“, erklärt Höfer.

In BESSER LACKIEREN 11/2021 erfahren Sie, welchen Einfluss die Lenkluft 2 und die Kombination von Lenkluft 1 und Lenkluft 2 auf die Schichtdicke und somit auf den SB50-Wert hat.

 

Die sechsteilige Serie über den Einfluss verschiedener Parameter der Hochrotationsglocke

Zum Netzwerken:

Jonathan Höfer, Tel. +49 176 32282481, jhoefer@gmx.de

Kristijan Widmann, Tel. +49 173 9475200, kristijan.widmann@gmail.com

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