SB50: Ein Wert ohne Norm

In der Automobilbranche gehört die Applikation mit Hochrotationszerstäubern zum Stand der Technik. In einer aktuellen Serie stellt BESSER LACKIEREN Hilfsmittel vor, mit denen Anwender die Parameter an diesem Werkzeug einschätzen können.

05_21_SB50_Hoefer_Widmann
Graphisch dargestellt ergaben die Messwerte meist den charakteristischen „Höcker“ Grafik: Höfer/Widmann

Für Messung und Überprüfung der Parametereinstellung schlagen die Staatlich geprüften Techniker für industrielle Beschichtungstechnik Jonathan Höfer und Kristijan Widmann den SB50 vor. Dieser Wert wird beim Vermessen des Höhenprofils eines dynamischen Spritzbildes ermittelt. „Der SB50 wird als solches meist herangenommen, um die Überlappung der einzelnen Bahnen des Roboters zu ermitteln. Es lässt sich aber auch der ‚Charakter‘ der einzelnen Parameter daraus erkennen“, erläutert Höfer. Im Versuch haben die beiden Techniker einen mittels Stellmotoren in zwei Achsen verfahrbaren Messtisch eingesetzt. Damit können die Ungenauigkeiten einer händischen Messung eliminiert werden. In der graphischen Auswertung der Schichtdickenmessung, ist es möglich, den charakteristischen „Höcker“, den viele Spritzbilder der Hochrotationszerstäuber zu eigen haben, auszumachen.

In BESSER LACKIEREN 8/2021 erfahren Sie weitere Details zum SB50 und welchen Einfluss die Verfahrgeschwindigkeit von Robotern auf die Schichtdicke hat.

Die sechsteilige Serie über den Einfluss verschiedener Parameter der Hochrotationsglocke

  • Teil 1: SB50 – Ein Wert ohne Norm
    Im ersten Teil geht es um die Methode, die notwendig ist, um Parameter zu prüfen und zu messen. Jonathan Höfer und Kristijan Widmann entschieden sich für das dynamische Spritzbild und den daraus messbaren SB50.
  • Teil 2: Lackausflussmenge und Abstand
    Im zweiten Serienteil befassen sich die Autoren mit der Lackausflussmenge und dem Abstand zwischen der Glockenkante und dem zu lackierenden Objekt
  • Teil 3: Auf die Drehzahl kommt es an
    Im dritten Serienteil über den Einfluss von Parametern der Hochrotationsglocke geht es um Zerstäubung und Drehzahl.
  • Teil 4: Den Sprühnebel formen
    Im vierten Serienteil geht es um den Einfluss der Lenklüfte: Lenkluft 1 (außen) und Lenkluft 2 (innen)
  • Teil 5: Unter Hochspannung
    Im fünften Serienteil befassen sich Jonathan Höfer und Kristijan Widmann mit dem Einfluss der Elektrostatik.
  • Teil 6: Elektrostatische Effekte
    Im sechsten und letzten Teil der Serie geht es um die Auswirkung der Elektrostatik auf andere Parameterkombinationen.

Zum Netzwerken:

Jonathan Höfer, Tel. +49 176 32282481, jhoefer@gmx.de

Kristijan Widmann, Tel. +49 173 9475200, kristijan.widmann@gmail.com

Hersteller zu diesem Thema

 

Sie wollen BESSER LACKIEREN abonnieren?

Sie können zwischen zwei unterschiedlichen Angeboten wählen:

Weitere Pluspunkte: Sie können BESSER LACKIEREN auf dem PC, dem Tablet und dem Smartphone lesen und Artikel in den Ausgaben ab 2016 nachschlagen. Und es dürfen vier Kollegen mitlesen.

Das könnte Sie auch interessieren