VOC-Abbau in der Abluft von Lackieranlagen verbessern

Ein aktuelles Forschungsvorhaben des Fraunhofer IPA zielt darauf ab, den Wirkungsgrad des VOC-Abbaus in der Abluftreinigung deutlich zu verbessern. Dies soll durch die Integration einer offenporigen Pulverlackschicht in UV-Abluftreinigungstechnik erreicht werden.

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Der oxidative Katalysator an der Beschichtung auf einem Stahlblech hat eine offenporige Struktur. Grafik: Fraunhofer IPA

Zur Reinigung von Abluft steht eine Reihe von unterschiedlichen Verfahren zur Wahl. Als gebräuchlich in gewerblichen Lackieranlagen ist etwa die thermische Nachverbrennung zu nennen. Eine Alternative mit hohem Potential ist das chemische Verfahren der Photolyse mittels UV-C-Strahlung. Diese bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, unter anderem einen geringen Platzverbrauch sowie niedrige Betriebs- und Energiekosten. Ziel des Forschungsprojekts ist unter anderem, diese Methode zu erweitern, indem der Abbau von VOC unter UV-C-Strahlung photokatalytisch unterstützt wird. Um dieses Unterfangen zu ermöglichen, muss es dem Fraunhofer IPA gelingen eine Pulverlackschicht mit photooxidativen Katalysatoren zu erzeugen, die der Dauerbelastung durch UV-C-Strahlung standhalten kann. Darüber hinaus ist eine möglichst große Oberfläche zu erzeugen.

Weitere Details zu dem Forschungsvorhaben sowie erste Ergebnisse lesen Sie in BESSER LACKIEREN 2/2021

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de

Dr. Christopher Hubrich, Tel. +49 711 970-1762, christopher.hubrich@ipa.fraunhofer.de

Dr. Christina Bauder, Tel. +49 711 970-3869, christina.bauder@ipa.fraunhofer.de

www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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