Die CO2-Steuer wirkungsvoll abfedern

Mit der Einführung der CO2-Steuer entstehen Lackierbetrieben aktuell jährliche Zusatzkosten von über 5000 Euro. Um diesen Nachteil auszugleichen, steuert der Staat mit großzügigen Förderungen gegen.

Grafik zur CO2-Reduzierung einer Industrielackierkabine
Die Grafik veranschaulicht die möglichen CO2-Einsparpotenzial. Grafik: schroeder e.solutions

Während aktuell Unternehmen, die fossile Brennstoffe verbrennen, 25 Euro pro verursachter Tonne CO2 bezahlen müssen, wird dieser Betrag bis 2025 auf 55 Euro erhöht. „Eine mittlere Lackieranlage stößt im Ein-Schicht-Betrieb rund 206 t CO2 pro Jahr aus“, erklärt Dieter Quast von Quast Lackieranlagen-Technik. Mit der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss“ besteht jedoch die Möglichkeit, eine Förderung für technische Maßnahmen zur CO2-Reduzierung in KMU zu erhalten. Diese kann entweder als direkter Zuschuss oder als Kredit mit Teilschulderlass realisiert werden. „Insgesamt beläuft sich die Förderung für KMU bei einer Modernisierung bzw. Neuanschaffung auf rund 40% der Investitionssumme“, so Quast. Um die Antragstellung so einfach wie möglich zu gestalten, hat sich Dieter Quast mit dem Energieberatungsbüro schroeder e.solutions zusammengeschlossen. Gemeinsam bieten die Unternehmen Unterstützung bei der Entwicklung eines Modernisierungsvorschlags inklusive einer Einspar- und Fördermittelberechnung auf Basis der jeweiligen Energiekosten.

Lesen Sie hierzu mehr in BESSER LACKIEREN 20/2021.

Zum Netzwerken:

Lackieranlagen-Technik, Mölln, Dieter Quast, Tel. +49 170 4188484, info@lackieranlagen-technik.com, www.lackieranlagen-technik.com

schroeder e.solutions GmbH, Eging am See, Josef Schröder, Tel. +49 8544 9743770, info@schroeder-esol.de, www.schroeder-esol.de

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