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04. Aug 2022 // Kunststofflackierung

Zukunftsfähige Kunststofflackierung

Jan Gesthuizen

Aktuell realisiert SMP Deutschland eine digital hochvernetzte Lackieranlage für Kunststoffbauteile nach dem Smart Factory Konzept. Die automatische Lackieranlage wird von der Asis GmbH aus Landshut schlüsselfertig geplant und montiert.

3D-Computergrafik: Roboter lackieren Frontschürzen
Die neue Lackieranlage wurde in einer ganzheitlichen Simulation umfassend im Vorfeld untersucht, um Flaschenhälse in der Produktion zu vermeiden.
Foto: ASIS

Die Anlage ist für den Betrieb mit lösemittelhaltigen Lacken ausgelegt, da Wasserlackanlagen zusätzliche Trockner mit zugehörigen Kühlzonen benötigen. Diese Variante erweist sich als die günstigste in puncto Investitionskosten, laufende Kosten und Umweltbilanz. Bereits während der Angebotsphase und begleitend zur Konstruktion wurden die kalkulierten Durchsätze in einer umfassenden Simulation untersucht. Alle Komponenten, die regelmäßig gewartet werden müssen, sind unter anderem mit Zyklenzählern und Sensoren ausgestattet. Zusammen mit smarten Sensoren, die beispielsweise kontinuierlich den Druck an Filtern überwachen und damit dessen Verschmutzung beobachten, und der zentralen Datenspeicherung ist dies die Grundlage für das ASIS Predictive Maintenance Modul. Damit wird vorausberechnet, wann Wartungen anstehen. Komponenten werden getauscht, bevor sie kaputt gehen und die Anlage stillsteht.

In BESSER LACKIEREN 12/2022 erfahren Sie weitere Details zu der neuen Anlage und deren Möglichkeiten zur Prozessdatenüberwachung.

Zum Netzwerken:

ASIS GmbH, Landshut, Hans-Jürgen Multhammer, Tel. +49 871 276760, h.multhammer@asis-gmbh.de, www.asis-gmbh.de

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