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15. Feb 2021 // Pulverbeschichten

Korrosionsschutz vs. Überbrennstabilität

Dr. Thomas Herrmann und Andreas Dittrich

Für die Beschichtung im Mehrschichtaufbau ist eine Kombination aus epoxidharzbasierter Grundierung mit einer Decklackschicht auf Basis von Polyesterharz häufig das Mittel der Wahl. Wie der Sachverständige Dr. Hermann jetzt erläuterte, können Hybridpulver eine vorteilhafte Alternative darstellen.

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Dieses Bauteil ist als n.i.O. einzustufen und negativ zu bewerten: Das sind die Ergebnisse der Gitterschnittprüfung und des Kugelschlag-Tests an einem überbrannten Bauteil mit EP-Grundierung.
Foto: Dr. Herrmann

Was ist unter Hybridpulver zu verstehen? „Unter der Bezeichnung Hybridpulver wird ein Mischpulver, bestehend aus Bindemittelanteilen auf EP- und PE-Basis, angeboten“, erläutert Dr. Herrmann. Diese Kombination vereint die Vor- und Nachteile der beiden Bindemittel miteinander. Einer dieser Vorteile ist die Einsatzmöglichkeit als Grundierung, aber auch als Einfachbeschichtung, so der Sachverständige. Die geringe Reaktivität der Hybridpulver stelle laut Andreas Dittrich, Prüfingenieur bei der Dr. Herrmann GmbH & Co.KG, einen entscheidenden Vorteil dar. Sollen dickwandige Bauteile mit hoher Schichtdicke versehen werden, geht dies mit einer längeren Verweildauer im Einbrennofen einher. Die geringe Reaktivität sorgt dabei für eine größere Überbrennstabilität.

Lesen Sie mehr hierzu in BESSER LACKIEREN 2/2021

Zum Netzwerken:

Dr. Herrmann GmbH & Co. KG, Dresden, Dr. Thomas Herrmann, Tel. +49 351 4961-103, office@dr-herrmann-gmbh.de, www.pulverlack-gutachter.de

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