Industrielle Anwendungen Flugzeuglackierung

Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Expertise in der Flugzeugbeschichtung

Das BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk ist jetzt um eine weitere Lackieranwendung reicher: Dr. Volkmar Stenzel vom Fraunhofer IFAM steuert als Experte sein Wissen zum Thema der Flugzeugbeschichtung bei.

Die gespachtelte und geschliffene Verkleidung eines Triebwerks
Bei Flugzeugen wird der Korrosionsschutz alle fünf Jahre erneuert Foto: IFAM

In den Grundlagen des Expertenwissens finden interessierte Beschichter ab sofort in der Kategorie Flugzeugbeschichtung drei Fachtexte zu dieser sehr speziellen Anwendung. In den Herausforderungen der Flugzeugbeschichtung geht Dr. Stenzel auf die Besonderheiten der Flugzeuglackierung ein. Diese ergeben sich u. a. aus der schieren Größe der zu beschichtenden „Werkstücke“. Zudem müssen die Lackierungen extremen Umwelteinflüssen wie beispielsweise Temperaturschwankungen zwischen 70°C und -55°C widerstehen können. Die Anforderungen an den Korrosionsschutz sind dabei im Luftfahrtbereich sehr hoch. Erschwert wird dessen Umsetzung jedoch teils durch die zu schützenden Materialien. Darunter z. B. die Legierung Al AA 2024, die einen geringen Anteil an Kupfer enthält. Dieser Werkstoff kann unter Umständen eine Triebkraft für die Korrosion darstellen. Ein weiterer Fachtext beleuchtet das Stripping und die Wiederlackierung von Flugzeugen. In etwa alle fünf Jahre wird der Korrosionsschutz hier erneuert. Auch Trends und Innovationen in der Lackentwicklung greift Dr. Stenzel auf. Als treibende Kräfte sind hier vor allem die Ziele Gewicht- und Kostensenkung zu nennen, in letzter Zeit erweitert durch Nachhaltigkeit.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, Dr. Volkmar Stenzel, Tel. + 49 421 2246-407, volkmar.stenzel@ifam.fraunhofer.de, www.ifam.fraunhofer.de