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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Energetisch verbessert
Die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse gehört zur Unternehmensphilosophie der MPL GmbH Pulverbeschichtung. Mit unterschiedlichen Maßnahmen hat der Lohnbeschichter seine Kosten gesenkt und die Abläufe optimiert.
„Wir schauen ständig, wo und wie wir unsere Prozesse und Abläufe verbessern können“, berichtet Susanne Herget, Assistentin der Geschäftsleitung bei MPL Pulverbeschichtung. Im Jahr 2022 hat der Lohnbeschichter eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, eine eigene Trafostation gebaut, den Gasverbrauch der Vorbehandlungsbäder gesenkt und in ein berührungsloses Schichtdickenmessgerät investiert.
Die Installation der Photovoltaikanlage hat MPL bereits 2021 in die Wege geleitet, die Umsetzung konnte jedoch aufgrund von Lieferschwierigkeiten erst im letzten Jahr erfolgen. „Die vorher durchgeführten Berechnungen hinsichtlich Leistung und Ertrag stimmen 1:1 überein“, führt Frau Herget aus. „An hellen Sonnentagen deckt die Anlage 70 bis 80% unseres gesamten Strombedarfs.“ Der Bau der Trafostation war notwendig geworden, weil die Kapazitäten der öffentlichen Stromleitungen nicht mehr ausreichten und häufig Schwankungen auftraten. Um den Betrieb an das neue Netz anzuschließen, musste MPL alle Anlagen runterfahren. Beim Wiederhochfahren fiel eine Lackieranlage komplett aus. „Das war unerwartet, hat uns jedoch gezeigt, wo Bedarf bestand.“ Zu den daraus abgeleiteten Maßnahmen zählte u.a. ein Software-Update, das bestimmte Prozessschritte optimiert.
„Weiterhin haben wir geschaut, wo wir den Energiebedarf senken können und beispielsweise die Temperatur der Vorbehandlungsbäder ohne Qualitätsverluste um ca. 15% reduziert“, erläutert Susanne Herget weiter. Durch das neue Schichtdickenmessgerät kann MPL die Schichtdicken vor dem Ofen messen und bei Abweichungen bereits vor dem Einbrennprozess reagieren. Außerdem hat der Lohnbeschichter den Wareneingang zentralisiert. Mit der gleichzeitig umgesetzten Digitalisierung hat er die Kennzeichnung der Ware verbessert sowie die interne und externe Kommunikation optimiert.
Zum Netzwerken:
MPL GmbH Pulverbeschichtung, Göppingen, Susanne Herget, Tel. +49 7161 61998-0, susanne.herget@mpl-gmbh.de, www.mpl-gmbh.de