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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

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Schwitzwassertest auf dem Prüfstand

Die Prüfmethoden zur Bewertung von Beschichtungen unter feucht-warmen Klimabedingungen stehen auf dem Prüfstand. Die DIN EN ISO 6270-1 und 6270-2 werden überarbeitet, um präzisere und praxistauglichere Vorgaben zu schaffen. Warum das nötig ist und welche Herausforderungen bei der Anwendung bestehen, erklärt Andrea Schiller von Chemetall.

Dr. Astrid Günther

Wassertropfen auf einem beschichteten Werkstück
Schwitzwasser kann sich aufgrund von Temperaturgefällen auf Oberflächen ablagern und dort bei unzureichendem Korrosionsschutz zu Fehlstellen führen. Bild: Redaktion / KI

Schwitzwassertests simulieren feuchte Umgebungsbedingungen und werden genutzt, um das Verhalten von Beschichtungen bei Kondenswasserbelastung zu prüfen. Doch die Anwendung ist nicht ohne Fallstricke: Häufig gibt es Missverständnisse über die Methodik, zudem beeinflussen Faktoren wie die Positionierung der Prüflinge oder die Steuerung der Prüfkammer die Ergebnisse erheblich. „Die Ableitung einer Beschichtungslebensdauer allein aus dieser Prüfung ist nicht möglich“, betont Andrea Schiller, Technical Manager Painting & Testing bei Chemetall. Stattdessen dient die Methode dazu, potenzielle Schwachstellen zu identifizieren, etwa Haftungsprobleme während des Transports.

DIN-Überarbeitung: Einheitlichere Prüfbedingungen

Die derzeit überarbeiteten Normen DIN EN ISO 6270-1 und 6270-2 haben unterschiedliche Ursprünge und Herangehensweisen. Während Teil 1 aus dem angloamerikanischen Raum stammt und Prüfbleche in der Kammerdecke positioniert, basiert Teil 2 auf der europäischen DIN 50017 und lagert die Prüflinge direkt in einer Kammer. Diese Unterschiede können sich auf die Testergebnisse auswirken. Die Normenrevision soll eine bessere Vergleichbarkeit der Prüfmethoden gewährleisten und sicherstellen, dass die Verfahren den heutigen technischen Anforderungen entsprechen.

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  • Warum die Prüfkammersteuerung eine entscheidende Rolle spielt
  • Welche typischen Fehler die Testergebnisse verfälschen können
  • Wie Unternehmen sich auf die neuen Normen vorbereiten sollten

Zum Netzwerken:
Chemetall GmbH, Frankfurt am Main, Andrea Schiller, Tel. +49 69 7165-0, surfacetreatment.chemetall@basf.com, www.chemetall.com