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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
➡️ Jetzt teilnehmen!

Technologische Vielfalt

Am 26. Juni 2025 erhalten Anwender im Rahmen der etablierten BESSER LACKIEREN Expo Live wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um industrielle Beschichtungsprozesse. Die Fachvorträge fokussieren praxisorientierte Lösungen, mit denen sich Effizienz, Nachhaltigkeit und Qualität in der Lackiertechnik gezielt steigern lassen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Automatisierung, Messtechnik, Materialversorgung und neue Lacksysteme. Anbieter und Entwickler präsentieren im Online-Format konkrete Technologien und Konzepte, die sich bereits in der Praxis bewährt haben – oder kurz vor dem Einsatz stehen.

Innovationen erleben - bei der BESSER LACKIEREN Expo Live. Grafik: KI-generiertes Bild erstellt mit Dall-E

Wie präzise Messwerte auch auf nichtmetallischen Materialien wie Holz oder Kunststoff berührungslos und in Echtzeit erhoben werden können, zeigt Prof. Dr. Nils A. Reinke von Coatmaster. Mithilfe einer grundlegend neuen bildgebenden 3D-Schichtdickenmessung wird eine automatisierte Prozessregelung auch bei anspruchsvollen Bauteilgeometrien möglich. Die Technologie erlaubt eine flächendeckende Kontrolle direkt im Prozess und liefert damit eine fundierte Basis für Qualitätssicherung und Ressourceneffizienz. Am Beispiel der Holzbeschichtung zeigt der Experte, wie die Schichtdickenverteilung in Echtzeit sichtbar gemacht wird.

Intelligente Systemvernetzung

Auch beim Thema Energieeinsparung bietet die aktuelle BESSER LACKIEREN Expo Live spannende Ansätze. Alexander Hammen von Dürr stellt mit „EcoQ̇ Power“ ein Wärme-Kälte-Verbundsystem vor, das verschiedene Komponenten einer Lackieranlage intelligent vernetzt. Ziel ist eine maximale Nutzung von Energie, um Betriebskosten und CO₂-Emissionen nachhaltig zu senken. Künftig wird der Ansatz auf die Flexibilisierung der Energiebeschaffung ausgerichtet sein. Der Fokus liegt dabei auf Speichermöglichkeiten.

Filtertechnik mit Augenmaß

In der Absaugtechnik rückt Green Project die Frage in den Fokus, ob an jeder Stelle tatsächlich hocheffiziente Filtermedien notwendig sind. Niels Fischer präsentiert die Ergebnisse eines Pilotprojekts mit einem Automobilhersteller, bei dem durch eine gezielte Auslegung der Filter („Fit for Purpose“) signifikante Einsparungen beim Energieverbrauch und den Betriebskosten erzielt wurden – ohne Einbußen bei der Prozesssicherheit. Der Vortrag zeigt, wie durch gezielte Optimierung der Trockenentstauber Kosten gesenkt und dabei die Nachhaltigkeitsziele erreichte werden können.

Materialversorgung im Fokus

Anwenderorientierte Lösungen für die Materialversorgung zeigt Michael Hense von Walther Pilot. Sein Vortrag beinhaltet u.a. praxisnahe Ansätze, um die Effizienz und Flexibilität in der Materialaufbereitung und -förderung zu steigern. Zudem gewährt der Experte Einblicke in das neue Technikum, das praxisnahe Tests und Weiterentwicklungen ermöglicht – ein echter Mehrwert für Anwender. BESSER LACKIEREN berichtet in einer kommenden Ausgabe über das neue Technikum.

CO₂-Einsparungspotenzial

Nachhaltigkeit im Lack: Tore Sievers von Eurolacke stellt mit „Alesta BioCore“ einen Pulverlack vor, der auf biogenen Abfallstoffen basiert. Das System kommt laut Hersteller ohne Abstriche bei Performance oder Verarbeitung aus und ermöglicht eine CO₂-Reduktion von rund 25% – ein vielversprechender Ansatz für ressourcenschonendes Beschichten ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen.

Vorbehandlung kompakt

Gerko Odink von Henkel fokussiert auf energieeffiziente Lösungen in der Metallvorbehandlung. Er stellt eine neu entwickelte Niedertemperatur-Tauchreinigung vor, die selbst bei reduzierter Temperatur eine effektive Vorbehandlung gewährleistet. Durch die Kombination mit einer integrierten Aktivierung für den Phosphatierprozess entfällt laut Herstellerangabe ein kompletter Verfahrensschritt – Wasserverbrauch und Abwassermenge werden spürbar reduziert. Ein CO₂-Fußabdruck- Simulator quantifiziert die Effekte und ermöglicht datenbasierte Einblicke in den Lebenszyklus der Lösung.

Diese Beispiele zeigen, wie Praxisnähe und Innovation Hand in Hand gehen – lassen Sie sich durch die Vorträge inspirieren und entdecken Sie Ansätze für Ihren Alltag. Das Vortragsprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung stehen online unter EXPO live: Schaufenster der Innovationen 2025.

Zum Netzwerken:
BESSER LACKIEREN, Hannover, Paula Reisner, Tel. +49 511 9910-373, paula.reisner@vincentz.net, www.besserlackieren.de