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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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State-of-the-Art: Wartung und Instandhaltung

Moderne Wartungskonzepte sind längst mehr als nur Reparatur bei Störungen. Sie sichern Prozessstabilität, erhöhen die Gesamtanlageneffektivität und leisten einen Beitrag zur Wertschöpfung in der industriellen Lackiertechnik.

Dirk Michels (Fraunhofer IPA)

Symbolgrafik: Wartung und Instandhaltung
Moderne Sensoren und KI können dazu beitragen, Wartung und Instandhaltung von Lackieranlagen zu optimieren. Bild: KI/Redaktion

Wartung und Instandhaltung haben sich vom reaktiven Eingriff zum strategischen Baustein des Produktionsmanagements entwickelt. Ihr Ziel: Anlagenverfügbarkeit steigern, Durchlaufzeiten minimieren und Qualität sichern. Ein zentraler Ansatz ist dabei Total Productive Maintenance (TPM), das präventive, proaktive und zustandsorientierte Maßnahmen kombiniert. Grundlage ist der PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act), der für systematische Problemlösung sorgt.

Digitalisierung verändert die Instandhaltung

Mit Sensorik, Echtzeitdaten und KI entstehen neue Möglichkeiten für die zustandsorientierte Wartung. Die VDI-Richtlinie 2888 definiert den Rahmen für die Einführung digitaler Methoden. Unternehmen können damit Ausfälle reduzieren, Wartungsstrategien optimieren und die Gesamtanlageneffektivität (OEE) deutlich steigern. Künstliche Intelligenz ermöglicht zusätzlich vorausschauende Instandhaltung, die nicht mehr an festen Intervallen hängt, sondern den tatsächlichen Anlagenzustand berücksichtigt.

Praxisbeispiel aus der Automobilzulieferung

Ein auf Fahrzeugteile spezialisierter Lackierbetrieb hat ein TPM-Programm umgesetzt, um die Zuverlässigkeit seiner Förderanlagen zu erhöhen. Sensoren erfassen kontinuierlich Daten wie Vibrationen und Temperaturen, auf deren Basis ein präventives Wartungsprogramm entwickelt wurde. Ergänzend wurden Mitarbeiter geschult, um Wartungskompetenzen ins Team zu tragen. Ergebnis: 30 % weniger Ausfallzeiten, 25 % mehr OEE und eine gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit.

Mehr im Abo: Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 13/2025:

  • Welche Rolle Lean-Prinzipien und Zero-Defect-Strategien für die Lackiertechnik spielen
  • Wie digitale Technologien in bestehende Instandhaltungskonzepte integriert werden können
  • Welche Vorteile eine enge Verzahnung von Produktions- und Wartungsteams bringt

Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970 3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de

Dirk Michels, Tel. +49 711 970 3733, dirk.michels@ipa.fraunhofer.de

www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung