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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Regulierung fordert und fördert

Mit der neuen Industrieemissionsrichtlinie (IED) kommen auf Lackierbetriebe in Deutschland umfassende Reporting- und Dokumentationspflichten zu. Trotz des Aufwands, den die Umsetzungen mit sich bringen, sieht der Berater Thomas May hierin auch Potenziale für betriebliche Effizienzgewinne und optimierte Umweltstandards.

Symbolbild: Mann vor einem Bildschirm
Die Daten, die aufgrund der Bestimmungen der IED aufgenommen werden müssen, können nutzbringend dazu eingesetzt werden, den eigenen Prozess zu optimieren. Grafik: Redaktion/KI

Die überarbeitete IED legt strengere Emissions-Grenzwerte für Lackierbetriebe fest, welche in Deutschland allerdings schon weitgehend etabliert sind. Die Richtlinie erfordert nun jedoch eine umfassende Dokumentation der Gesamtperformance des Lackierprozesses, einschließlich der erzeugten Abfallmengen, des Energie- und Wasserverbrauchs. Laut Thomas May, Experte bei May-lenstein Beratung UGS, muss hierbei die gesamte Umweltbelastung analysiert werden, da allein Konzentrationsgrenzwerte für eine umfassende Bewertung nicht ausreichen. Die Einführung eines Umweltmanagementsystems ist für viele Unternehmen eine vertraute Maßnahme, da Standards wie EMAS oder ISO 14001 bereits in zahlreichen Betrieben Anwendung finden.

Effizienzpotenziale erkennen und nutzen

Neben den Herausforderungen, die die IED bringt, weist May auch auf die Chancen hin: Durch die detaillierte Dokumentation könnten Betriebe mögliche Effizienzpotenziale entdecken und nutzen. Ein Beispiel dafür ist der Umgang mit Abfällen, für den bislang keine feste Begrenzung besteht. Die Auswertung der neu erhobenen Daten ermöglicht es den Unternehmen zudem, umweltfreundlichere Alternativen zu identifizieren, etwa den Einsatz wasserbasierter Lacke – wenngleich dies oft einen höheren Energiebedarf für die Trocknung mit sich bringt.

Eine zentrale Anforderung der IED ist, dass künftig auch überschüssige Belastungen bestimmter Schadstoffe in einem EU-weiten Online-Portal erfasst werden müssen. Dies erfordert eine genaue Erfassung und Dokumentation des gesamten Lackierprozesses.

Mehr im Abo: Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im vollständigen Artikel in Ausgabe 16/2024:

  • Tipps für die Einführung eines Umweltmanagementsystems gemäß IED.
  • Welche Prozesse für eine bessere Energie- und Ressourceneffizienz optimiert werden können.
  • Praxiserfahrungen und Empfehlungen zur externen oder internen Umsetzung der neuen Anforderungen.

Zum Netzwerken:

May-lenstein UGS-Beratung, Bremen, Thomas May, Tel. + 49 151 65672262, may-lenstein@outlook.com