Industrielle Anwendungen Automobillackierung

Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Automobilfarben digital visualisieren

Mit "Auroom" hat der Unternehmensbereich Coatings der BASF jetzt eine digitale Plattform geschaffen, die OEM-Designern eine Datenbank mit fotorealistischen, virtuellen Automobilfarbtönen zur Verfügung stellt.

Die virtuelle Farbpalette umfasst alle Farbtöne. Foto: BASF Coatings -

Die virtuelle Farbpalette der BASF umfasst alle Facetten der Fahrzeuglackierungen, darunter auch changierende Farbtöne und Glitzereffekte. Beim Übertragen dieser Farbtöne auf eigene Automodelle können OEM-Designer jeden Farbtonvorschlag virtuell darstellen und erhalten bereits in einer frühen Entwicklungsphase einen realistischen Eindruck von Farbtönen und Effekten am fertigen Fahrzeug. Damit sind OEM-Designer nicht mehr allein auf physische Muster angewiesen, die extra lackiert und verschickt werden. Zudem wird der Farbdesignprozess erheblich beschleunigt und perfektioniert. „Auroom“ bietet darüber hinaus einen Direktvergleich verschiedener Farbnuancen einer Farbgruppe, der die Entscheidung für den richtigen Farbton erleichtert. „Fahrzeuglacke beinhalten äußerst komplexe Farbtöne, deren Gesamteindruck von Struktur, Farbposition und Oberfläche bestimmt wird. Der Anwender kann die digitalisierten Farben direkt auf seinem Modell sehen und damit die Wirkung dieser Farb­parameter auf einem dreidimensionalen Untergrund besser nachvollziehen“, erklärt Mark Gutjahr, Leiter Automotive Color Design EMEA im Unternehmensbereich Coatings der BASF. Der Lackhersteller arbeitet mit nahezu allen Autoherstellern auf dem Markt zusammen und produziert in Europa aktuell mehr als 600 Farbtöne. Gleichzeitig werden ständig neue Farbtöne entwickelt. Diese riesige Produktpalette wird nun mit Kameras gescannt. Die hierbei gewonnene Datenmenge wird anhand eines komplexen Rechenmodells verarbeitet und mit dem farbmetrischen Wissen der BASF überprüft, um die Authentizität zu gewährleisten. Die Hersteller können dann auf der „Auroom“-Plattform auf die Farbdaten zugreifen und diese auf verschiedenen, hinterlegten 3D-Formen oder CAD-Objekten ihrer eigenen Modelle abbilden.

Zum Netzwerken:
BASF Coatings GmbH, Münster, Jörg Zumkley, Tel. +49 2501 14-3453, joerg.zumkley@basf.com, www.basf-coatings.de