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06. Apr 2017 // Sonstige-Beschichtungen

Bis zu sieben Schichten Polyesterlack nass-in-nass auftragen

Das Lackieren eines Gehäuse für ein Klavier oder einen Flügel gehört zu den Königsdisziplinen - aus lackiertechnischer und musikalischer Sicht, denn der hochglänzende Lack sorgt nicht nur für eine einwandfreie Optik, sondern beeinflusst auch den Klang des Instruments.

Polyesterlack benötigt für die optimale Verarbeitung und den einwandfreien Verlauf eine Temperatur von 23 °C und eine relative Luftfeuchte von 45–50%. Quelle: Koch Interactive

Die Seiler Pianofortefabrik GmbH aus dem unterfränkischen Kitzingen fertigt seit 1849 Flügel und Klaviere und hat im August 2016 ein neues Lackierzentrum in Betrieb genommen. "Unser Ziel war eine Anlage, die unsere Arbeitsabläufe verbessert, auf die Besonderheiten des Klavierlacks und seine Verarbeitung abgestimmt ist sowie wirtschaftliches und energieeffizientes Arbeiten sicherstellt", erklärt Produktionsleiter Julius Feurich. Die Koch-Mannes-Maschinen-Handels-GmbH, die den Maschinenpark des Klavierbauers ausstattet, stellte den Kontakt zur Höcker Polytechnik GmbH her, die den Auftrag für die Realisierung erhielt. "Neben den hohen technischen Ansprüchen ging es darum, die Komponenten in dem bestehenden Gebäude auf eng bemessenem Platz unterzubringen", berichtet Uwe Kaczmarek, Projektleiter bei Höcker Polytechnik. Integriert in die bestehenden Werkstatträumlichkeiten befinden sich auf einer Fläche von 148 m² nun die Lackierkabine, der Trockenraum, der Aggregateraum und der Applikationsraum.

Lesen Sie mehr in besser lackieren. Nr. 6/2017, S. 5.

Seiler Pianofortefabrik GmbH, Kitzingen, Tel. +49 9321 933-0, jf@seiler-pianos.de, www.seiler-pianos.de; Höcker Polytechnik GmbH, Hilter, Heiner Kleine-Wechelmann, Tel. +49 5409 405–0, info@hpt.net, www.hoecker-polytechnik.de

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